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Das Evangelium

Das Evangelium Lukas
Quelle: © Pixelio, Image-ID 90244

Mit dem Begriff Evangelium, von euangelion (griech. für frohe, gute Botschaft bzw. Nachricht), werden zunächst einmal die ersten vier Bücher (Markus, Matthäus, Lukas und Johannes) des Neuen Testamentes bezeichnet. Der Begriff bezeichnet aber auch die frohe und gute Botschaft vom Reiche Gottes und der Errettung durch Jesus Christus.

 
Die ersten christlichen Gemeinden dachten zunächst nicht daran, die Worte Jesu aufzuschreiben; denn sie lebten in der Erwartung einer baldigen Wiederkunft Jesu Christi. Erst um 50 n. Chr. wurden die Worte Jesu gesammelt und es entstand die so genannte „Logienquelle“ (Spruchquelle). Die Sammlung der Worte Jesu ist leider verloren gegangen und später aus den Evangelien Markus, Matthäus und Lukas rekonstruiert worden. Die Forschung geht heute davon aus, dass das Markusevangelium noch vor 70 n. Chr. geschrieben wurde und damit das älteste der vier Evangelien ist. Die Evangelisten Matthäus und Lukas kannten es und haben unabhängig voneinander die Logienquelle mit in ihre Evangelien eingearbeitet. Aufgrund der Entstehungsgeschichte spricht man bei den ersten drei Evangelien auch von den synoptischen Evangelien. Das Johannesevangelium, in seiner Sprache eher eigenständig, ist wahrscheinlich im Zeitraum 85 bis 90 n. Chr. entstanden.

Zentraler Punkt neuapostolischer Gottesdienste und der Wortverkündigung ist die frohe Botschaft Jesus Christus, dem Sohn des lebendigen Gottes. Wie die ersten Apostel das brennende Verlangen hatten, die frohe Botschaft und das Wesen Jesu zu verkündigen, so wird auch heute den Gläubigen der Plan Gottes zur Erlösung der Menschen sowie die Liebe Jesu Christi und seine Wiederkunft verkündet.