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Stammapostel Jean-Luc Schneider in Brüssel

(06.01.2014) Frankfurt. „Du sollst den Herrn, deinen Gott lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von allen Kräften und von ganzem Gemüt und deinen Nächsten wie dich selbst.“   Mit diesen Worten aus Lukas 10, Vers 27 diente Stammapostel Jean-Luc Schneider am 5. Januar 2014 den Gläubigen in Brüssel.

Zu Beginn des Gottesdienstes drückte er seine Freude darüber aus, seine Nachbarn in Belgien begrüßen zu können. Es sei der Beginn eines neuen Jahres und eine schöne Tradition sich gegenseitig Glück- und Segenswünsche zu überbringen. Für ihn sei es auch der erste Jahreswechsel im neuen Amt des Stammapostels. Er denke da besonders an die Gläubigen auf der Welt, die in besonderen Situationen und Gefahren sind. Es ist gut sich Glück und Segen zu wünschen, so Stammapostel Schneider, aber man muss auch wissen wie man zum Segen und zur Freude kommt. Und wenn man die Lage aller Gläubigen auf der Welt betrachtet, sei es schwer ein Rezept zu finden. Nach vielen Gebeten, habe der Heilige Geist folgenden Gedanken erweckt: Mit Liebe ans Werk! Dieses Rezept gelte in allen Situationen. Wenn wir Gott mit Liebe dienen werden wir gesegnet, so der Stammapostel.

Gott liebt alle Menschen bedingungslos, fuhr er fort. Wenn wir von Gott sprechen, meinen wir auch Jesus Christus. Er hat einmal gesagt: „Wer mich sieht, sieht den Vater.“ Ein Schriftgelehrter erhielt auf die Frage an Jesus, was er tun müsse um das ewige Leben zu erlangen die Antwort, dass er Gott und seinen Nächsten lieben sollte. Das ist nicht nur ein guter Rat, sondern eine Notwendigkeit. Gott will, dass die Menschen ihn lieben. Es ist ein Gebot Gottes: Du sollst Gott und deinen Nächsten lieben!

Wir Menschen sprechen gern von Liebe, aber was heißt es Gott und Jesus zu lieben? Er möchte, dass wir ihn lieben wie er ist. Jesus stellt keine Bedingungen für seine Liebe zu den Menschen. Er gibt ohne etwas zu erwarten und er vergibt allen Menschen, die Reue zeigen, die Sünden. Sind wir mit dieser Gnade einverstanden? Können auch wir jedem vergeben der uns Unrecht getan hat? Jesus ist vollkommene Liebe und vollkommene Gnade. Jesus zu lieben heißt auch diese Gnade zu lieben.

Jesus war wahrhaftig. Er handelte so wie Gott es ihm geboten hatte, ohne Kompromisse. Jesus zu lieben heißt auch diese Wahrhaftigkeit zu lieben. In der heutigen Zeit ist es üblich Kompromisse zu schließen. Geht es aber um Gesetze Gottes gibt es keine Kompromisse.

Jesus war auch demütig. Er sagte, er sei gekommen um zu dienen. Gott zu lieben heißt auch die Demut zu lieben. Freuen wir uns darüber dienen zu können und nicht nur bedient zu werden, rief der Stammapostel den Gläubigen zu. Das heißt den Herrn zu lieben.

Jesus war dankbar. Beim letzten Abendmahl dankte er Gott für die Gaben. Er war aber nicht nur seinem Vater gegenüber dankbar, sondern auch gegenüber seinen Nächsten. Wir Menschen neigen dazu zu sehen was wir nicht haben, statt dankbar für das zu sein was wir haben. Jesus zu lieben heißt dankbar zu sein.

Jesus zu lieben heißt bedingungslos lieben, seine Wahrhaftigkeit und Gnade zu lieben, demütig und dankbar zu sein.

Wenn wir in diesem Sinn an uns arbeiten, werden wir ihm immer ähnlicher werden und bei ihm bleiben. Kämpfen wir darum alles abzulegen, was uns von Jesus trennt.

Kommen wir nun zur Nächstenliebe, fuhr Stammapostel Schneider dann fort. In unserem Textwort heißt es: „Liebe Gott und deinen Nächsten wie dich selbst“. Nächstenliebe ist also für einen Christen lebenswichtig. Sie ist nicht nur ein moralisches Gesetz, sondern eine Forderung Gottes. Diese Forderung ist nur im Zusammenhang des Textwortes (s.o.) zu verstehen: Weil wir Gott lieben, lieben wir seine bedingungslose Liebe, seine Aufrichtigkeit und Wahrhaftigkeit, seine Demut und Dankbarkeit und unter diesen Aspekten muss man auch die Liebe zum Nächsten sehen. Jesus hat einmal gesagt: „...wie ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, so tut ihnen auch!“ (Lukas 6, Vers 31). Jeder möchte in seiner Gemeinde so angenommen werden wie er ist. Nehmen wir unseren Nächsten so wie er ist! Behandeln wir ihn so wie wir behandelt werden möchten!

Nach Predigtbeiträgen von Bezirksapostel Markus Fehlbaum (Schweiz) und Raymond Estrade (Frankreich), der Feier des Heiligen Abendmahles und dem Gedenken an die Entschlafenen endete der Gottesdienst.

Mittels Satellitenübertragung konnten rund 13.000 Gläubige in Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland in Griechenland, Luxemburg, der Türkei sowie einigen Ländern in Nah-Mittelost diesen besonderen Gottesdienst live miterleben. Begleitet wurde Stammapostel Schneider von den Bezirksaposteln Bernd Koberstein und Markus Fehlbaum (Schweiz) sowie den Aposteln Gert Opdenplatz, Jens Lindemann, Clément Haeck, Raymond Estrade und Xavier Arèse.

Fotos: Jessica Krämer
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Die Kinder und die
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Gemeinde begrüßen den Stammapostel
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Stammapostel Jean-Luc Schneider
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Chor
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Apostel Fehlbaum
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Apostel Estrade