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Überraschungsbesuch in Koblenz

Apostel Opdenplatz

Am Mittwoch, den 21.10.2009 besuchte überraschend Apostel Gert Opdenplatz die Gemeinde. Seinem Dienen legte er vier Worte aus Offenbarung 3,15 zugrunde. …

 

 

Unser Apostel, der sich offiziell noch im Urlaub befand, entschloss sich am Mittwoch, den 21.10.2009, die Gemeinde Koblenz zu überraschen. Er legte seinem Dienen vier Worte aus Offenbarung 3,15 zugrunde. Dort heißt es: Ich kenne deine Werke, …“

 

Zunächst ging unser Apostel auf das Eingangslied des Chores „Weiß ich den Weg auch nicht“ ein. Er berichtete von der Frau eines Missionars, die dieses Lied in großem Gottvertrauen gedichtet habe. Ihr Mann war alleine in ein Missionsgebiet gereist, um Vorbereitungen für ihre Ankunft zu treffen. Nachdem alles fertig war, benachrichtigte er seine Frau und bat sie, nachzukommen. Als sie aber dort ankam, wurde ihr mitgeteilt, dass ihr Mann in der Zwischenzeit verstorben sei. Ganz allein in einem fremden Land dichtete sie daraufhin das Lied.

 

Entschiedenheit ist gefragt

Im Folgenden ging der Apostel auf das Textwort ein. Er sagte, dass es schön und tröstlich sei zu wissen, dass der Herr uns und unsere Werke kenne. Er las den Fortgang des Wortes vor, wo es heißt: „Ich kenne deine Werke, dass du weder kalt noch warm bist. Ach, dass du kalt oder warm wärest!“ und erläuterte, dass es wichtig sei, entschieden zu sein. Als Beispiel führte er Apostel Paulus an. Er kämpfte zunächst entschieden und völlig überzeugt gegen den Herrn und das Christentum. Nach seiner Läuterung jedoch kämpfte er entschieden für den Herrn.

 

Ferner gelte es, der Gefahr der Lauheit entgegenzutreten. Dazu wählte der Apostel ein einprägsames Bild: Wenn man einen Topf mit Wasser auf den Herd stelle und den Herd einschalte, erhitze die Energie das Wasser, bringe es schließlich zum Kochen. Wenn man dann den Herd ausschalte und den Topf zur Seite stelle, kühle sich das Wasser im Topf ab und nehme schließlich die Temperatur der Umgebung an. Dies möge in geistiger Hinsicht bei uns nicht eintreten.

 

Der Apostel berichtete auch von Abraham und seiner Frau Sarah. Die Beiden kamen einst in eine Situation, in der Abraham herausgefordert wurde (vgl. 1. Mose 12, Vers 10 ff). Damals war es durchaus üblich, dass die hohen Herren die Männer von schönen Frauen ermorden ließen, um die Frau für sich selbst zu gewinnen. Nun waren Abraham und Sarah beim Pharao eingeladen. Weil Sarah eine sehr schöne Frau war, verabredete Abraham mit ihr, dass sie sagen solle, sie sei seine Schwester. Vom Heldenmut Abrahams war in dieser Situation nicht viel zu erkennen. Mit dieser kleinen Geschichte wollte uns unser Apostel Mut machen. Es sei nicht immer so, dass wir uns glaubensheldenhaft verhalten können. Trotzdem kenne der Herr uns und liebe uns.

Überraschungsbesuch in Koblenz

Eine Trendwende herbeiführen

Manches Mal sei es einfach wichtig, eine Trendwende herbeizuführen. Wenn in einer Ehe beispielsweise der Trend eingekehrt ist, dass man nicht mehr miteinander redet, solle man sich doch neu orientieren. Wichtig sei dabei aber, dass man die Ratschläge und Hinweise von außen auch annimmt. Als weiteres Beispiel für solch eine Umorientierung erzählte er aus seiner eigenen Schulzeit. Als seine kleine Schwester geboren wurde, hatten seine Eltern nicht mehr die Zeit, sich so intensiv um seine schulischen Leistungen zu kümmern. Da wurde es für ihn zum Trend, sich nicht mehr so ernsthaft mit den schulischen Aufgaben umzugehen. Nach einer Ermahnung durch die Eltern habe er zunächst trotzig reagiert, dann aber die Trendwende herbeigeführt.

 

 

Vor der Feier des Heiligen Abendmahles ging unser Apostel noch auf die 10 Gebote ein. Er berichtete, dass er vor kurzer Zeit eine Umfrage zu der Bekanntheit der 10 Gebote gelesen habe. Dabei fiel auf, dass die Gebote, in denen es um die zwischenmenschlichen Beziehungen geht (du sollst nicht lügen, du sollst Vater und Mutter ehren …), allgemein bekannt seien. Dagegen seien aber die ersten drei Gebote, in denen es um das Verhältnis zu Gott gehe, eher unbekannt. Wir sollten immer daran arbeiten, dass für uns alle 10 Gebote Geltung haben.

 

Für alle Anwesenden war es ein schönes Erleben, unseren Apostel einmal unvorhergesehen zu erleben.

 

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Eine Woche zuvor hatte Bischof Vogel einen Gottesdienst in der Gemeinde Koblenz gehalten. Daran nahmen auch Geschwister aus den Gemeinden Andernach, Neuwied, Puderbach und Sinzig teil. Den rund 240 Anwesenden diente der Bischof mit einem Wort aus 1. Mose 12, Verse 1 und 2: „Und der Herr sprach zu Abram: Geh aus deinem Vaterland und von deiner Verwandtschaft und aus deines Vaters Hausein ein Land, das ich dir zeigen will. Und ich will dich zum großen Volk machen und will dich segnen und dir einen großen Namen machen, und du sollst ein Segen sein.“


Text: C. Kreller

Fotos: O. Kreller

Redaktion: P. Wild

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Das Wort zum Monat wird vom Stammapostel, dem internationalen Leiter der Neuapostolischen Kirche herausgegeben und ist auf der
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