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Weihnachtsgottesdienst mit Bezirksapostel Koberstein

Weihnachtsgottesdienst mit Bezirksapostel Koberstein

Schon lange hatten sich die Geschwister aus den Gemeinden Koblenz und Andernach auf den Besuch des Bezirksapostels gefreut. Es war für Bezirksapostel Koberstein das erste Mal, dass er einen Weihnachtsgottesdienst in Koblenz hielt. Auch die Kinder der Gemeinde Koblenz hatten sich musikalisch auf die Ankunft des Bezirksapostels Koberstein und seiner Begleiter vorbereitet. Im unteren Foyer der Kirche begrüßten sie ihn vor dem Gottesdienst mit dem Lied „Fröhliche Weihnacht überall …“ und überreichten ihm eine selbst gebastelte Weihnachts-Grußkarte.

Weihnachtsgottesdienst mit Bezirksapostel Koberstein

Bezirksapostel Koberstein diente in diesem Weihnachtsgottesdienst mit dem Wort aus Lukas 2, Vers 15-17: „Und als die Engel von ihnen gen Himmel fuhren, sprachen die Hirten untereinander: Lasst uns nun gehen nach Bethlehem und die Geschichte sehen, die da geschehen ist, die uns der Herr kund getan hat. Und sie kamen eilend und fanden beide, Maria und Josef, dazu das Kind in der Krippe liegen. Als sie es aber gesehen hatten, breiteten sie das Wort aus, das zu ihnen von diesem Kinde gesagt war.“

Nach dem Textwort sangen die Sänger das Lied 126 aus der Chorliedermappe 2: „Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab …“ Bezirksapostel Koberstein wünschte zunächst allen Geschwistern und Gästen ein reich gesegnetes Weihnachtsfest und bemerkte, dass dies nicht nur eine Floskel sei, sondern von ganzem Herzen komme. In der heutigen Zeit sei bei vielen die wirkliche Bedeutung, der tiefe Sinn und Inhalt des Weihnachtsfestes etwas verrutscht. „Aus dem Dienen und Vortrag der Sänger geht aber hervor, dass wir alle hier um die Bedeutung und Wichtigkeit des Weihnachtsfestes wissen. Wenn wir von der Liebe sprechen, dann ist nicht nur die Liebe gemeint, die wir verspüren, wenn wir uns im natürlichen Geschenke machen.



Weihnachtsgottesdienst mit Bezirksapostel Koberstein

Damit ist nicht nur die Freude und Liebe vor allem für unsere Kinder in dieser Zeit gemeint, sondern wir denken dabei besonders an die Liebe unseres himmlischen Vaters zu uns“, bemerkte der Bezirksapostel. Denn aus dieser Liebe heraus habe der große Gott seinen Sohn auf die Erde gesandt. „Und das ist der tiefe Sinn des Weihnachtsfestes.“

Bezirksapostel Koberstein legte besonderes Augenmerk auf das Wort „Also“ mit dem das Lied der Sänger begann. Hier täten sich – im positiven Sinne – Abgründe auf, so der Bezirksapostel, wenn man an die große Liebe des Vaters denke. Auch Gott unser Vater habe aus seiner Liebe zu uns ein großes Opfer gebracht, als er seinen Sohn auf diese Erde gab, da er selbst ganz genau wusste, was mit Jesus geschehen werde. „Das Großartige und Schöne ist, dass die Liebe unseres Vaters zu uns nie pauschal verteilt wird, sondern ein jeder von uns darf sicher und ganz gewiss sein: Gott liebt auch mich!



Weihnachtsgottesdienst mit Bezirksapostel Koberstein

Der liebe Gott kommt nicht mit der Gießkanne, sondern wendet sich jedem ganz persönlich zu“, betonte der Bezirksapostel. Als ein Beispiel dieser persönlichen göttlichen Zuwendung habe er im Gottesdienst am 13. Dezember 2009 in Wiesbaden das Dienen des Stammapostels empfunden, als dieser sich drei Jubelpaaren ganz nah und persönlich zuwandte. Bezirksapostel Koberstein äußerte den Wunsch, dass ein solch persönliches Näheverhältnis auch in jeder Gemeinde untereinander vorhanden und spürbar sein solle.



Weihnachtsgottesdienst mit Bezirksapostel Koberstein

Bezirksapostel Koberstein erwähnte ferner einen Gedanken des Stammapostels, dass es ja nun eine Tatsache sei, dass das Weihnachtsfest in vielen Familien viel Freude auslöse. Dennoch ändert das Weihnachtsfest nichts an den Sorgen, die wir haben und nichts an dem Kreuz, das wir vielleicht tragen müssen. Auch wird dauerhaft keine Veränderung an den ganz persönlichen Umständen stattfinden, in denen wir trostbedürftig sind. Bezirksapostel Koberstein verwies auf das Psalmwort, welches unser Stammapostel in diesem Zusammenhang geäußert habe und welches uns immer wieder Mut machen soll: Seid getrost und unverzagt, alle, die auf den Herrn harren!

Weihnachtsgottesdienst mit Bezirksapostel Koberstein

Schon im Natürlichen kommt, solange wir zurückdenken können, nach dem vierten Advent das Weihnachtsfest. So werde auch nach unserem geistigen Advent der Tag des Herrn kommt. Das Warten und Harren soll bei uns also nicht mit dem Weihnachtsfest enden, sondern weit darüber hinausgehen und bis zu dem Tag des Herrn reichen! Das Warten und Harren auf unseren Herrn, so Bezirksapostel Koberstein, umspanne zwei große Felder. Zum einen das Warten und Harren auf göttliche Hilfe und Bewahrung in allen Situationen unseres Lebens, sowie das Warten und Harren auf die Wiederkunft unseres Seelenbräutigams. Aus diesem Warten und Harren wollen wir Mut und Kraft für unsere Zukunft ziehen. Auch Jesus Christus wusste, was „Leben“ heißt und bedeutet, wie sich das anfühlt und was immer wieder auf den Einzelnen zukommt. Aber wenn Jesus Christus dann sagt, dass er selber die Welt überwunden habe, dann habe er damit deutlich gemacht, so Bezirksapostel Koberstein, dass die Welt auch mit uns nicht machen kann was sie will! Christus hat dem „Machtbereich Welt“, also dem was uns von Gott trennen will, Grenzen gesetzt. Für einen jeden von uns soll und darf dieses Wissen ein großer Trost sein.

 

Aus diesem Wissen wächst eine schöne und lebendige Hoffnung unserem Gott und Vater gegenüber. Bezirksapostel Koberstein machte jedoch deutlich, dass wir eine Hoffnung haben sollen, die unserem himmlischen Vater nicht vorschreibt wie die Hilfe von ihm auszusehen habe. Schon im Natürlichen sei es oft so, dass wir während wir beten ganz konkrete Vorstellungen haben wie die Hilfe auszusehen habe. Das sei menschlich verständlich, so Bezirksapostel Koberstein. „Wichtig ist hierbei aber nie den Glauben an Gott zu verlieren. Das bewahrt uns nicht davor auch einmal schwierige und sorgenvolle Situationen und Lebensphasen durchmachen zu müssen. Wie aber dann die Hilfe unseres Vaters aussieht, wollen wir ihm allein überlassen.“ Gott wisse, was wir tragen können und helfe zur rechten Zeit. Das soll uns rechter Trost sein und Mut machen für unsere Zukunft.

Aus dem Textwort, so Bezirksapostel Koberstein, können wir entnehmen, dass die Engel Gottes den Hirten die frohe Botschaft verkündeten. Hirten waren zu damaliger Zeit keine angesehenen Leute. Man könnte sie mit den Zöllnern vergleichen. Gott ließ also die Geburt des Welterlösers, ja die Verkündigung der Geschichte, die bis in die heutige Zeit reicht, von den am geringsten und vermeintlich am wenigsten geachteten Mitmenschen verkündigen. Doch darauf kam es nicht an. Die Umstände mögen damals einfach gewesen sein. Dennoch stand Jesus Christus als der vollkommene Sohn Gottes in der Mitte. Und er nahm zu an Alter, Weisheit und allen Dingen, die Gott schenkte.

„Und so können wir auch heute das Werk Gottes sehen, so ist vielleicht auch manchmal deine Gemeinde. Wo Menschen im Werk Gottes arbeiten, da gibt es immer Defizite, gibt es Fehler und Unvollkommenheiten sowie Enttäuschungen. Aber dies ändert nichts an der Tatsache, dass in der Mitte immer der vollkommene Sohn Gottes ist! Und bei aller Unvollkommenheit bei dem Dienen seiner Werkzeuge, ist das Wirken Jesu Christi immer vollkommen! Schauen wir also auf den vollkommenen Sohn Gottes, dann sehen wir die göttliche Vollkommenheit. Dann bewegen wir uns in unserem Glaubensleben auf Jesus Christus zu. Und zwar so lange, bis wir endgültig in ihm aufgehen.“ Wer in dieser Einstellung in den Gottesdienst komme, sich auf den Herrn zu bewege, werde von ihm immer etwas empfangen. „Und aus der Begegnung mit Jesus Christus heraus, soll es uns immer ein Bedürfnis sein, von dem Empfangenen abzugeben.“

Das alles werde getragen von der Hoffnung; und diese Hoffnung werde getragen durch unseren Glauben. „Lasst uns also nie aufhören zu glauben, dass der Herr kommt“, so Bezirksapostel Koberstein. „Gott unser Vater schenkt uns dazu immer wieder neu die Kraft, die wir benötigen. Lasst für uns den Tag des Herrn nie zu einem “wagen Etwas“ werden, sondern wir wollen mit aller Kraft auf diesen Tag hinarbeiten um dann dabei zu sein.“

 

In diesem besonderen Weihnachtsgottesdienst empfingen zwei Erwachsene und ein Kleinkind aus der Gemeinde Koblenz die Heilige Versiegelung. Auch Ihnen wünschen wir im Namen aller Geschwister viel Freude, Gottes Segen und freuen uns mit Ihnen und Ihren Familien.      

 

Zum Abschluss des Weihnachtsgottesdienstes kamen alle Kinder vor den Altar und sangen die 1. Strophe des bekannten Liedes „Stille Nacht, heilige Nacht“ an. In die 2. Strophe stimmte der Gemeindechor ein und die 3. Strophe sang die gesamte Gemeinde.

 

 


Bericht: A.Sahm
Fotos: C.Bruchhäuser
Redaktion: P.Wild

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Das Wort zum Monat wird vom Stammapostel, dem internationalen Leiter der Neuapostolischen Kirche herausgegeben und ist auf der
Website der Neuapostolischen Kirche International zu lesen.

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