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Kindertag in Bad Schwalbach

Kindergottesdienst in Bad Schwalbach

Am Sonntag, den 30. August 2009 fuhren Kinder aus der Gemeinde Koblenz nach Bad Schwalbach, um einen Gottesdienst mit unserem Bischof zu erleben.

Die Fahrt zum Kindertag nach Bad Schwalbach begann für die meisten der teilnehmenden Kinder am Neuwieder Bahnhof. Dort stiegen sie in einen Bus, der die Kinder und Lehrkräfte aus dem Ältestenbezirk Koblenz nach Bad Schwalbach fuhr.

Dort diente unser Bischof Norbert Auner, den Kindern mit dem Wort aus Markus 4, 35 - 39. Dort heißt es: „Und am Abend desselben Tages sprach er zu ihnen: Lasst uns hinüberfahren. Und sie ließen das Volk gehen und nahmen ihn mit, wie er im Boot war, und es waren noch andere Boote bei ihm. Und es erhob sich ein großer Windwirbel und die Wellen schlugen in das Boot, so dass das Boot schon voll wurde. Und er war hinten im Boot und schlief auf einem Kissen. Und sie weckten ihn auf und sprachen zu ihm: Meister, fragst du nichts danach, dass wir umkommen? Und er stand auf und bedrohte den Wind und sprach zu dem Meer: Schweig und verstumme! Und der Wind legte sich und es entstand eine große Stille.“

 


Kindergottesdienst in Bad Schwalbach

Der Bischof ließ sich die Geschichte vom Sturm auf dem Meer von den Kindern noch einmal nacherzählen. Dann erarbeitete er mit ihnen die Bedeutung des Wortes „Gleichnis“ und stellte heraus, dass es sich dabei um ein Bild handelt, dass wir auf unser eigenes Leben übertragen können.

 

Damit die Kinder den Sinn des Gleichnisses verstehen können, erarbeitete der Bischof gemeinsam mit ihnen die Bedeutung der einzelnen Bilder.

 

Der See Genezareth, auf dem die Jünger mit Jesus unterwegs waren, steht für unser Leben und unsere Umgebung. Die Umgebung der Kinder besteht aus der Familie, der Schule, dem Freundeskreis und auch aus der Gemeinde.

 

Das Boot, in dem die Jünger ängstlich zusammen waren, während Jesus in einer Ecke schlief, steht für unser ganz persönliches Leben. Darin hat Jesus einen festen Platz, da er seit der Spendung des Heiligen Geistes und durch den regelmäßigen Genuss des Heiligen Abendmahles in uns wohnt.

Kindergottesdienst in Bad Schwalbach

Der aufkommende Sturm steht im übertragenen Sinn für Streit, familiäre Probleme, wie beispielsweise Arbeitslosigkeit oder Krankheit eines Familienangehörigen, aber auch für Ausgrenzungen im Freundeskreis oder in der Gemeinde.

 

Oft hat man als Gotteskind dann das Gefühl, Jesus schlafe. Obwohl immer wieder gebetet wird, werden die Sorgen nicht kleiner, legt sich der Sturm nicht.

Unser Bischof fragte die Kinder, wie man denn den Herrn Jesus in einer solch stürmischen Situation aufwecken könne. Sie fanden schnell heraus, dass das zum einen durch Beten geschehen kann, zum anderen aber auch durch die Bitte um Fürbitte bei den Segensträgern.

 

Die Quintessenz, die der Bischof aus dem biblischen Geschehen, das wir so gut auf unser aller Leben übertragen können, zog, lautete: „Wir können als Gotteskinder sicher sein, dass Jesus bei uns ist. Egal, wie stark der Sturm um uns herum tobt – wir können nicht untergehen.“

 

Nach dem Gottesdienst fuhren die sechs jungen Koblenzer Geschwister mit ihren Begleitern fröhlich nach Hause.

Text: C. Kreller

Bilder: O. Kreller

Redaktion: P. Wild


Jugendtag 2019

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