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Gehörlosentag in Berlin

Unsere Kirche in Berlin-Charlottenburg
Der Samstag, 28. August 2010, war für unsere Geschwister Dannenberg und uns schon sehr früh angebrochen, denn wir mussten um 6 Uhr in Lich bei Gießen sein. Dort fuhr der Bus nach Berlin ab. Die Fahrzeit bis Lich dauert rund 80 Minuten. Dort angekommen, warteten bereits hörgeschädigte Geschwister aus der Gebietskirche Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland mit ihren Betreuern auf das Eintreffen des Busses. Große Freude auf das bevorstehende Erlebnis war bei der Begrüßung zu spüren.
Schnell wurden Koffer und Taschen im Reisebus verstaut, alle nahmen ihre Plätze ein und die Fahrt nach Berlin begann. Die Route führte über die Autobahn nach Göttingen und über einen neuen Autobahnabschnitt Richtung Halle-Leipzig. Die Fahrt ging durch eine wunderbare Landschaft und vorbei am berühmten „Kyffhäusergebirge“. Da unser Fahrer eine gesetzliche Pause einlegen musste, hielten wir in Halle an und besichtigten kurz den Marktplatz. Die Weiterfahrt führte vorbei an Dessau und Magdeburg. Schließlich näherten wir uns der Großstadt Berlin; aus der Ferne war der alte Funkturm zu sehen.
Über die Berliner Avus fuhr der Bus ins Zentrum von Berlin-Charlottenburg.
Gemeinschaft an Bord des Ausflugsschiffes
Dort kamen wir pünktlich am Hotel an und wurden von vielen Geschwistern begrüßt. Jedem Teilnehmer  wurde ein Ticket für die beiden Tage und ein Begrüßungsbrief des Bezirksapostels Nadolny ausgehändigt. Schnell brachten wir unsere Sachen aufs Zimmer, denn für 15:00 Uhr war eine Schifffahrt auf der Spree vorgesehen. Unser Hotel lag so günstig, dass wir zum Schiff nur drei Querstraßen und zur Kirche zwei Querstraßen passieren mussten.
Auf dem Weg zum Schiff begann es heftig zu regnen. Trotzdem trübte dieses Wetter nicht die Freude auf dieses Zusammensein. Auf dem Schiff waren die Tische für Kaffee und Kuchen und Abendessen in wunderbarer Weise vorbereitet.
Unsere Geschwister Dannenberg inmitten der Gemeinde
Als wir alle unsere Plätze eingenommen hatten, begrüßte Bezirksapostel Nadolny jeden Bruder und jede Schwester. Der Regen hatte zwischenzeitlich aufgehört und die Sonne kam teilweise auch wieder zum Vorschein. Während der vier Stunden dauernden Fahrt auf der Spree konnten wir viele Sehenswürdigkeiten sehen, wie z.B. das Bundeskanzleramt und die Charité . Ein kleines Rätsel wurde auch allen Teilnehmern aufgegeben, außer den Berlinern natürlich. Nach der Schifffahrt auf der Spree war noch Gemeinschaft miteinander angesagt.

Die „Singenden Hände“ aus Leipzig
Am Sonntagmorgen erlebten wir in unserer Kirche Berlin-Charlottenburg den Gottesdienst für unsere hörgeschädigten Geschwister. Bezirkapostel Nadolny, der von Apostel Berndt begleitet wurde, wählte als Textwort Apostelgeschichte 18, Vers 9 und 10. ZU Beginn des Gottesdienstes übermittelte er herzliche Grüße unseres Stammapostels. Bischof Mattes aus Leipzig, Bischof Krebs aus Dortmund, Hirte Roß aus Wiesbaden und ein Diakon aus dem Bezirk Leipzig dienten mit.
Der musikalische Höhepunkt bestand nicht nur allein aus exzellenter Orgelmusik, sondern auch durch das Mitwirken der „Singenden Hände“. Jugendliche Geschwister aus dem Bezirk Leipzig, die ihre Vorträge mit erstklassigem Gesang und in Gebärdensprache darbrachten, rührten manchen „Hörenden“ zu Tränen. Zum Schluss des Gottesdienstes gebärdeten und sangen auch einige Kinder ein Lied.
Nach dem Gottesdienst gab es noch eine Suppe und ein Lunchpaket für die Heimreise.
Der beeindruckende Orgelprospekt in der Kirche Berlin-Charlottenburg
Die Freude, die wir alle erleben durften, und die Nähe des Bezirkapostels zu den hörgeschädigten Geschwistern wird von uns nicht so schnell vergessen werden.
Am Sonntagabend kehrten wir nach einer anstrengenden Heimfahrt wohlbehalten zurück. Nun freuen uns auf den nächsten Hörgeschädigtentag am 8. und 9. Oktober 2011 in Stuttgart.


Text/Fotos: Elisabeth und Johannes Haffner

Jugendtag 2019

Wort zum Monat


Das Wort zum Monat wird vom Stammapostel, dem internationalen Leiter der Neuapostolischen Kirche herausgegeben und ist auf der
Website der Neuapostolischen Kirche International zu lesen.

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