Am Sonntag, den 13.06.2010, lud Bezirksapostel Bernd Koberstein alle Kinder des Arbeitsbereiches von Apostel Gerd Opdenplatz zu einem Kindertag nach Biebesheim am Rhein ein.
Der Kindertag, zu dem alle Kinder von der Sonntagsschule bis zum Konfirmandenunterricht eingeladen waren, fand in der Rheinhalle in Biebesheim am Rhein statt. Er begann mit einem Gottesdienst, dem unser Bezirksapostel das Wort aus Psalm 118,8 zugrunde legte. Dort heißt es: „Es ist gut, auf den Herrn vertrauen und nicht sich verlassen auf den Menschen.“
Zu Beginn seines Dienens ging unser Bezirksapostel auf das Motto des Kindertages „Mit Gott über Mauern springen – let’s do it!“ ein. Er wies auf die Mauer ein, die neben dem Altar aufgebaut war. Dazu hatten die Kinder in ihren Gemeinden je einen Umzugskarton bemalt oder beklebt. Diese Kartons wurden zu einer sehr eindrucksvollen und schönen Mauer aufgestellt.
Anhand von biblischen Geschichten erarbeitete der Bezirksapostel im Verlauf des Gottesdienstes mit den Kindern die Bedeutung dieses Mottos.
Gott hilft uns – wir können uns auf ihn verlassen
Er erzählte zunächst die Begebenheit des jungen Davids, der gegen den Riesen Goliat kämpfen musste. Dieser Riese stellte für David eine schier unüberwindliche Mauer dar. Aber mit der stärksten Waffe, die er hatte, konnte er die Mauer Goliat überspringen. Schnell war den Kindern klar, dass diese Waffe Gott und Gottes Hilfe war.
Gott ist immer bei uns
Die zweite Geschichte handelte von Daniel und den drei Männern im Feuerofen. Unser Bezirksapostel fragte die Kinder, was sie an Daniels Stelle gebetet hätten. Die Kinder antworteten, dass sie den lieben Gott darum gebeten hätten, den heißen Feuerofen nicht erleiden zu müssen. Aber obwohl sich Daniel und die drei Männer sicherlich ähnlich gefühlt haben werden, gingen sie voller Gottvertrauen in den Feuerofen und wurden von ihrem Gott bewahrt.
Gott vergisst uns nicht
In der dritten Geschichte, die unser Bezirksapostel mit den Kindern be- und erarbeitete, ging es um Daniel, der in die Löwengrube geworfen wurde. Gott, unser himmlischer Vater, gab Habakuk den Auftrag, ihn mit Speisen und Wasser zu versorgen. Selbst in dieser scheinbar ausweglosen Situation konnte Daniel sicher sein, dass sein Gott ihn nicht vergessen hatte.
Gott hält seine Versprechen – Er kommt wieder!
Um den Kindern nahezubringen, dass Gott seine Versprechen hält, berichtete unser Bezirksapostel von Mose. Ihm wurde versprochen, dass er mit dem Volk Israel aus der ägyptischen Gefangenschaft ziehen darf. Es dauerte lange, denn der Pharao wollte sie trotz Zusagen nicht ziehen lassen und die zehn Plagen mussten erduldet werden. Als sie endlich losziehen durften und alles gut aussah, kamen sie an das Schilfmeer, durch das es kein Durchkommen gab. Hinter dem Volk Israel kam das Heer des Pharaos, das sie bedrohte. Das Schilfmeer war eine scheinbar unüberwindbare Mauer, die es zu überspringen galt. Gott half auch hier und die Israeliten konnten unversehrt durch das Wasser gehen.
Frieden stiften und halten
In seinem Mitdienen ging Apostel Gerd Opdenplatz zunächst auf die Bitte ein, die unser Stammapostel im Pfingstgottesdienst an die Kinder gerichtet hatte. Er bat auch sie, Frieden zu stiften und zu halten. Der Apostel erklärte, dass auch diese Aufgabe häufig ein Springen über Mauern ist – ein Springen über die Mauern des Streits, des Unfriedens und der Unversöhnlichkeit. Er erarbeitete mit den Kindern, welchen Zusammenhang diese Bitte mit dem Motto des Kindertages hat: mit unserem Gott können wir durch die Sündenvergebung und das Heilige Abendmahl diese Mauern überspringen und Frieden halten.
Vor der Feier des Heiligen Abendmahles fasste der Bezirksapostel die Schwerpunkte des Gottesdienstes noch einmal zusammen:
– Wie David können wir uns in schwierigen Situationen auf unseren Gott verlassen. Er ist unsere stärkste Waffe gegen alle Feinde und er wird uns helfen!
– Wie Daniel können wir uns sicher sein, dass er uns, seine Kinder, niemals vergisst und dass er uns hilft. Diese Hilfe sieht zwar manches Mal anders aus, als wir das erwarten, aber sie kommt gewiss!
– Wie Mose und das Volk Israel können wir ganz sicher sein, dass Gott seine Versprechen hält. Er wird wiederkommen und dann dürfen wir bei ihm und dem Vater sein!
Bewegend war auch die Feier des Heiligen Abendmahles für Entschlafene. Dabei berichtete der Bezirksapostel unter anderem von einem Mädchen, das nur wenige Jahre alt wurde. Er rief alle Kinder, Lehrkräfte und Amtsbrüder auf, besonders für die Kinder in der jenseitigen Welt zu beten.
Nach dem Gottesdienst ging es in die benachbarte Auktionshalle. Dort waren Essensausgabe- und Getränkestände aufgebaut. Alle konnten ihren Hunger und Durst stillen. Bis 16.00 Uhr hatten die Kinder dann die Möglichkeit, verschiedene Spiele und Angebote auf dem Gelände um die Hallen zu nutzen. Bei strahlendem Sonnenschein spielten die Kinder ausgelassen. Sie nutzten auch die Möglichkeit, dem Bezirksapostel, Apostel oder Bischof das Herz auszuschütten.
Um 16.00 Uhr trafen sich alle noch einmal in der Rheinhalle zu einem gemeinsamen Abschluss. Es wurde ein Lied gesungen und der Bezirksapostel dankte für diesen schönen Tag und betete für den Engelschutz auf dem Heimweg. Insgesamt erlebten die Kinder und ihre Lehrkräfte einen sehr schönen und gelungenen Tag.


