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„Was lange währt, wird endlich gut“.

Nach dem letzten ökumenischen Seniorentreffen im Pfarrheim Sankt Antonius war der Wunsch aufgekommen, weitere Treffen zu veranstalten. Leider hatten wir in der Neuapostolischen Kirche so viele interne Aktionen, dass es mir aus organisatorischen Gründen im vergangenen Jahr nicht möglich war, einen Gegenbesuch zu planen.
Aber, wie schon gesagt: „Was lange währt, wird endlich gut“. Alle Termine waren unter einen Hut gebracht, die Einladungen verschickt und die Rückmeldungen angekommen. Die eigenen Vorbereitungen für das Seniorentreffen liefen auf Hochtouren. Trotz allem stand immer noch die Ungewissheit im Raum, ob alles wie geplant ablaufen würde.
Dann war es soweit. Am Dienstag, den vierten Juni erreichte die Anspannung ihren Höhepunkt. Gegen 14:00 Uhr kamen die ersten Senioren auf dem Parkplatz der Neuapostolischen Kirche an. Allem Anschein nach war das Interesse größer als gedacht, da auch viele nicht gemeldete Senioren kamen. Aber das war kein Problem. Schnell wurden die fehlenden Sitzplätze bereitgestellt und die mittlerweile 65 Teilnehmer warteten gespannt auf das kommende Programm, das auch fast pünktlich um 14:30 Uhr begann.
Der Gemeindevorsteher Roger Tech begrüßte die Teilnehmer und hieß alle herzlich willkommen. Leider konnten Pfarrer Böhme, von der Evangelischen Kirche und Bruder Daniel von der katholischen Pfarrei Sankt-Antonius/ Maria Hilf aus terminlichen Gründen an dem Treffen nicht teilnehmen. Sie wurden von der Küsterin Marion Brost und der Seniorenbeauftragten Marlene Roeser vertreten.
Da für den größten Teil der Anwesenden die Inhalte der Neuapostolischen Kirche fremd waren, wurde von ihnen der Wunsch geäußert, etwas Näheres darüber zu erfahren. Roger Tech kam der Bitte gerne nach und erklärte in Kurzform die Strukturen und die Glaubenslehre der Neuapostolischen Kirche und wies auf eine aufgestellte Info-Wand hin. Anschließend begrüßten Marion Brost und Marlene Roeser die Anwesenden und bedankten sich für die Einladung.
Aber, was wäre ein Programm ohne Flexibilität. Da der Redeteil länger als geplant war und alle Senioren Hunger und Durst hatten, wurde das Buffet eröffnet. Zwischen Essen und Trinken blieb ausreichend Zeit für eine Unterhaltung mit den Tischnachbarn.
Nachdem alle gestärkt waren kam die Frage auf, ob es möglich wäre die Kirchenräume zu besichtigen, da viele das Gebäude ja nur von außen kannten. So ging ein Großteil der interessierten Senioren in die oberen Räume der Kirche. Große Aufmerksamkeit fanden die Unterrichts- und Mutter-Kind Räume sowie die Übersetzung der Gottesdienste für Hörgeschädigte.
Unser Organist untermalte die Besichtigung mit dezenter Orgelmusik. Eine Seniorin nutze die Gelegenheit, stellte sich daneben und sang die Lieder mit. Das war für mich, als Organisator des Seniorentreffens, die Gelegenheit, wieder in das Programm zu kommen. Kurzentschlossen fragte ich nach, ob wir die geplanten religiösen Lieder nicht im Kirchenschiff singen könnten, was begeistert aufgenommen wurde. Schnell wurden die letzten Senioren im kleinen Saal informiert, der Orgelspieler gab den Ton an und alle sangen kräftig mit.
Nachdem ein paar zusätzliche Liedwünsche gesungen waren, begaben wir uns wieder in die unteren Räume.
Anschließend wurde die Geschichte: „Distanz“ vorgetragen. Ein Erlebnis aus Kindertagen bei einem Schuhmacher und Bergen von Schuhen aller Religionsgemeinschaften des Dorfes. Eine lustige, aber auch durchaus sinnvolle Erzählung. Es folgte die Parabel „Die beiden Sandalen“ und die Unterhaltung eines Seifenfabrikanten mit einem Priester. Auch die Geschichte „Angeführt“ und „Im besten Alter“ löste allgemeine Heiterkeit aus.
Aber, wie im richtigen Leben, geht auch dieser Tag einmal seinem Ende zu. Gegen 17:15 Uhr dankte der Bezirksseniorenbeauftragte Reinhard Lemke allen Beteiligten, sorgte mit einer kleinen Geschichte von einem Schwaben und einem Berliner noch einmal für allgemeine Erheiterung
und wünschte Allen eine gute Heimreise. Es war schön, in lauter glückliche und zufriedene Gesichter zu blicken. Nach einem kurzen Abschlussgebet verabschiedeten sich die Teilnehmer der ökumenischen Seniorenfeier, mit dem Wunsch, weitere Treffen zu veranstalten.
Was lange währt, wird endlich gut und was gut war bleibt lange in Erinnerung.


Text: Dieter Schäfer

Fotos: Hans Rehm, Dieter Schäfer

Jugendtag 2019

Wort zum Monat


Das Wort zum Monat wird vom Stammapostel, dem internationalen Leiter der Neuapostolischen Kirche herausgegeben und ist auf der
Website der Neuapostolischen Kirche International zu lesen.

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