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Grundsteinlegung für eine Schule in Gambia

Schule in Gambia
(20.03.2017) Frankfurt. Die Neuapostolische Kirche in Gambia hat den Bau einer Schule mit 20.000,-- Euro finanziell unterstützt. Im Rahmen ihrer Afrikareise nahmen Bezirksapostel Bernd Koberstein und der für die Betreuung des Landes zuständige Apostel Jens Lindemann an der feierlichen Grundsteinlegung teil.

Den Bau der Schule hat die private Stiftung JOFI initiiert, die bedürftigen Kindern Zugang zu Bildung ohne Schulgeld ermöglichen will. Ein Vorhaben, das auch die Neuapostolische Kirche nach ihren Möglichkeiten gerne unterstützt. Bezirksapostel Koberstein unterstrich während der Grundsteinlegung, dass jedes Kind Anspruch auf Bildung habe. Sie sei der Schlüssel für ein selbstbestimmtes Leben. Stiftungsvorstand und zukünftige Schulleitung dankten allen Spendern, durch deren Unterstützung die Realisierung des Projektes möglich wurde.

Das westafrikanische Land Gambia wird von der Gebietskirche Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland betreut, deren Kirchenpräsident Bernd Koberstein ist. In den 1970 Jahren verlegte ein Priester aus Hessen seinen Lebensmittelpunkt nach Westafrika. Er arbeitete viele Jahre im Senegal und in Gambia. 1985 wurde in Gambia die erste neuapostolische Gemeinde gegründet.

90 Prozent der Bevölkerung sind muslimisch. Von den rund neun Prozent Christen bekennen sich zwei Prozent zum neuapostolischen Glauben. Zwischen den Religionen herrscht eine friedliche Koexistenz. Die Neuapostolische Kirche ist staatlich anerkannt und zudem Mitglied in der ökumenischen Landesvertretung, „Gambian Christian Council“.