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Finanzen der Gebietskirche

Die Neuapostolische Kirche finanziert sich selbst aus freiwilligen Spenden. Sie erhebt weder Kirchensteuer noch sonstige Pflichtbeiträge von ihren Mitgliedern. Ein Richtwert, an dem sich die Spenden der Mitglieder orientieren können, ist der schon in der Bibel erwähnte zehnte Teil des Einkommens.

Die seelsorgerischen und organisatorischen Aufgaben in den Gemeinden werden ehrenamtlich erfüllt. Alle kirchlichen Handlungen und Segnungen, z.B. Taufen, Trauungen oder Beerdigungen werden unentgeltlich durchgeführt.

Die Kirche bemüht sich, mit einem möglichst kleinen Verwaltungsapparat auszukommen. Der größte Teil der Einnahmen fließt in den Bau und Unterhalt der Kirchengebäude, kommt also unmittelbar den einzelnen Gemeinden wieder zugute.

Auch für die Missionstätigkeit wird ein beträchtlicher Teil des Kirchenbudgets verwendet. Darüber hinaus erbringt die Kirche humanitäre Hilfeleistungen oder unterstützt Hilfsaktionen in Katastrophenfällen.

Für die Verwendung der Mittel ist der Kirchenpräsident verantwortlich. In jeder Gebietskirche wird jährlich ein Jahresabschluss erstellt. Dieser wird von einem unabhängigen Wirtschaftsprüfer abgenommen.

Zahlen, Daten, Fakten - Jahr 2011

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Erläuterungen:
Zahlenmaterial: Alle Zahlen basieren auf einer Geldflussbetrachtung. Bilanzielle Aspekte wie Aktivierungen, Abschreibungen, Rückstellungen usw. sind nicht berücksichtigt. Das ausgewiesene Ergebnis ist also kein bilanzielles Ergebnis, sondern der Saldo aus Einnahmen und Ausgaben.
Andere Einnahmen:
Erbschaften, zweckgebundene Zuwendungen usw.
Sachausgaben: Material (z. B. Lehrmittel), Versicherungen, Büro-/Kommunikations-/Übertragungskosten usw.
Bauprogramm: Neu- und Umbauten, Renovierungen sowie Einrichten von Kirchengebäuden
Mission: Ausgaben für den weltweiten Aufbau der Kirche