Humanitäre Projekte

Hauptaufgaben der Kirche sind die Verkündigung des Evangeliums und die Seelsorge. Ein weiterer zentraler Punkt christlichen Glaubens und Handelns ist die Unterstützung Bedürftiger oder in Not gekommener Menschen. Durch dieses Engagement kann sicherlich nicht alle Not in der Welt beseitigt werden, aber es wird durch tätige Nächstenliebe Linderung und Hilfe in manchen Fällen erreicht. Hilfe, die dazu führen soll, dass Menschen sicher und in Würde leben können.

In Katastrophenfällen arbeitet die Gebietskirche Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland mit „NAK-karitativ“, einer überregionalen Einrichtung zur Abwicklung weltweiter humanitärer Maßnahmen, zusammen.

So wurde zum Beispiel anlässlich der Flutkatastrophen im Jahr 2002 in Deutschland und Südosteuropa über „NAK-karitativ“ durch Spenden geholfen. Auch die Tsunamikatastrophe zum Jahreswechsel 2004/2005 sowie das schwere Erdbeben in der Kaschmirregion waren Anlässe eines verstärkten Helfens auf humanitärem Gebiet.

Darüber hinaus fördert die Neuapostolische Kirche Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland Projekte, die in ihren Betreuungsgebieten liegen. Dazu einige Beispiele:

Aktion Brunnenbau in der Sahelzone

Sahelzone

Apostel Kreuzberger und Bischof Haeck mit Amtsträgern der Region bei der Inbetriebnahme des Wasserbrunnens.

Die größte Sorge in den Staaten der Sahelzone (Trockensteppe am Südrand der Sahara) ist der absinkende Grundwasserspiegel und der zunehmende Wassermangel. Die alten Dorfbrunnen reichen nicht mehr tief genug und trocknen in Dürrezeiten vollständig aus.

Hilfe bietet hier nur der Bau von Tiefbrunnen, welche in die ständig Wasser führenden Schichten vordringen. Brunnenbau ist eine wichtige Maßnahme im Kampf gegen die Hungersnöte in diesem Teil Afrikas. Die Brunnenbauprojekte werden von der Gebietskirche Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland in den Staaten Mali und Niger durchgeführt. Der Bau eines Tiefbrunnens kostet ca. 27.000,00€.

Zentrum für Straßenkinder in Urd, Region Bassé, Gambia

Gambia

Kinder des Zentrums für Straßenkinder mit Apostel Opdenplatz (letzte Reihe 3. von rechts) und Fanta Sisay (letzte Reihe 2. von rechts), der Direktorin von Social Welfare nach einer Scheckübergabe.

Frau Sisay sicherte der Neuapostolischen Kirche zu, dass das Geld zum Wohl der Kinder verwendet wird, gleichzeitig appellierte sie an die anderen Kirchen im Land ebenfalls zu helfen. Viele von ihnen haben ihre Eltern durch Aids verloren und sind auf die Unterstützung des Zentrums angewiesen, damit sie Erziehung und Ausbildung erhalten und so verantwortungsbewusste Erwachsene werden können.

Bei der Scheckübergabe waren Rundfunk, Fernsehen und Presse mit anwesend.

Hirse- und Reislieferung nach Mali

Mali
Dank großzügiger Spenden konnten viele Bedürftige im Juni 2005 in Mali (Nord-West-Afrika) mit Hirse und Reis versorgt werden. Zu sehen sind Apostel Traoré (3.v.r.) und Bischof Diarra (4.v.r.) mit Amtsträgern aus der Region Bamako, der Hauptstadt von Mali, unmittelbar vor der Verteilung.

Weitere Informationen erhalten Sie unter der Internetadresse: http://www.nak-karitativ.de/