Neuapostolische Kirche  

  Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland
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Altar
Gott sei Dank ... auch dem verkündigten Wort am Altar. Foto: R. Kruse


Gott sei Dank - schon einmal so gesehen?!

 

Gott sei Dank...        
 

·         ...dürfen wir alle unsere Sorgen auf ihn werfen und erleben: Er sorgt für uns!

(aus 1. Petrus 5,7)

·         ...haben wir einen Fürsprecher bei dem Vater, Jesus Christus, der gerecht ist.

(aus 1. Johannes 2,1)

·         ...ist Christus die Versöhnung für unsere Sünden.

(aus 1. Johannes 2,2)
 

·         ...ist Christus in uns,  die Hoffnung der Herrlichkeit.

(aus Kolosser 1,27)

·         ...dass er uns nach seiner großen Barmherzigkeit wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten.

(aus 1. Petrus 1,3)

·         ...„sehen“ wir auch heute seine Herrlichkeit in den beiden Elementen Gnade und Wahrheit.

(aus Johannes 1,14)

·         ...haben wir nach biblischem Verständnis durch das Wort Gottes geübte Sinne, um Gutes und Böses unterscheiden zu können.

(nach Hebräer 5,14)

·         ...werden wir ohne Verdienst gerecht aus seiner Gnade durch die Erlösung, die durch Christus Jesus geschehen ist.

(aus Römer 3,24)

·         ...sind wir gerecht geworden durch den Glauben und haben Frieden mit Gott durch unseren Herrn, Jesus Christus.

(aus Römer 5,1)
 

·         ...wird uns der Glaube nicht nur gepredigt, sondern wir haben auch Vorbilder im Wort, im Wandel, in der Liebe, im Glauben und in der Reinheit.

(nach 1. Timotheus 4,12)

·         ...können wir glauben an den, „der da ist“, „der da war“ und der „da kommt“.

(Offenbarung 1,4)

·         ...haben wir die Verheißung Jesu: „Und wenn ich hingehe, euch die Stätte zu bereiten, will ich wiederkommen und euch zu mir nehmen, damit ihr seid, wo ich bin“.

(Johannes 14,3)

 

·         ...ist Christus das A und das O, der Erste und der Letzte, der Anfang und das Ende, der dies bezeugt: „Ja ich komme bald“.

(aus Offenbarung 22,13 und 22,20)


Fotogalerie Erntedankaltäre

Lieber Leser,

an dieser Stelle finden Sie eine Auswahl an Altären, die zum Erntedankfest geschmückt worden sind. Hiermit wird auch die Dankbarkeit gegenüber Gott, dem Geber aller Gaben, besonders unterstrichen.

Es ist auch zum Brauch geworden, die essbaren Bestandteile des Altarschmucks nach dem Gottesdienst der örtlichen Tafel zu übergeben.

(Feyzi Erdar/Arbeitsgruppe Internet)

Altarschmuck zu Erntedank

Der Informationsfilm „Erntedank 2010“ in den Gemeinden

Am 28.08. und 05.09.2010 wurde in den Gemeinden der Gebietskirche die bevorstehende Erntedank-Aktion (vergleiche Bericht in der Gebietskircheninfo 03/10) den Mitgliedern in Form des Infofilms Films vorgestellt.
Darin wendet sich Bezirksapostel Bernd Koberstein persönlich an die Gemeinden und erläutert das Anliegen der Aktion.
Apostel Gert Opdenplatz  stellt anschließend die einzelnen Mittel der Aktion vor, die in den kommenden Wochen den Gemeindemitgliedern zur Verfügung stehen. Komplettiert wurden die Ausführungen durch Filmszenen, in denen vermittelt wird, wie die Druckerzeugnisse in unterschiedlicher Form eingesetzt werden können.

Vorführung in den Gemeinden

Neben den Postkarten, Handzetteln und Plakataufstellern werden in den kommenden Wochen gezielt Anzeigen in Tageszeitungen geschaltet und das Kürbismotiv als Großflächenplakate verbreitet.
Die Aktion ist für die einzelnen Bezirke in der Form individualisiert, dass die Rückseiten der Flyer die Adressen der jeweiligen Gemeinden des Bezirks enthalten.

Vorführung in den Gemeinden
Vorführung in den Gemeinden

Die Reaktionen der Mitglieder in der Gemeinden auf die Vorstellung der Aktion war durchweg positiv.
Eine junge Mutter fand z.B.  die Postkarte mit den Kürbisköpfen gut, die sie im Freundes- und Bekanntenkreis verteilen will.
Eine andere Schwester sagte: „Ich glaube dass der Film vielen hilft - denen vor allem, die sich nicht ganz sicher sind, wie man so etwas macht.“

Positiv bewertet wurde von den Geschwistern die persönliche Ansprache durch den Bezirksapostel. Diese Form der Präsentation sei mal „etwas ganz anderes“ gewesen.

Auf die Frage, ob die Geschwister sich motivierter fühlen, mit der Hilfe der bereitgestellten Mittel auf Andere zuzugehen, waren sich alle einig:

„Es ist ein schöner und moderner Weg, heute so etwas anzubieten.“

Bericht: Jessica Krämer und FGÖ
Fotos: Jessica Krämer

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Erntedank International

Amerika


Thanksgiving, das amerikanische Erntedankfest, wird immer am vierten Donnerstag im November gefeiert. Viele Amerikaner nehmen sich auch den darauf folgenden Freitag frei und fahren für dieses lange Wochenende oft sehr weite Strecken um zu Hause bei Familie und Freunden zu feiern.
Thanksgiving Day spielt in Amerika eine besonders große Rolle, weil man ihn bis in die Zeit der Pilgerväter zurückverfolgen kann. Nach einem ersten harten Winter in der Neuen Welt, in dem etwa die Hälfte von ihnen starb, wandten sie sich Hilfe suchend an die benachbarten Indianerstämme, die ihnen zeigten wie man Mais und andere einheimische Pflanzen anbaut. Die reiche Ernte des nächsten Herbstes veranlasste die Pilgrims ein Erntedankfest zu feiern. Dieses Erntedankfest wurde zu einer amerikanischen Tradition.
Heute noch kommt meist die ganze Familie, einschließlich Großeltern, Tanten, Onkeln, Cousins und erwachsener Kinder zum traditionellen Thanksgiving Essen zusammen. Dabei gibt es meist ähnliche Gerichte wie am ersten Thanksgiving-Fest, nämlich gebratenen Truthahn mit Preiselbeersauce, Süßkartoffeln und "pumpkin pie".

´Tom Turkey´ Ballon bei Macy's Thanksgiving Day Parade in New York am 27. November 2003. (© AP Images)
"Tom Turkey" Ballon bei Macy's Thanksgiving Day Parade in New York am 27. November 2003. (© AP Images)

Afrika

Das Kwanzaa-Fest

Kwanzaa ist ein besonderes Fest, das zwischen Weihnachten und Neujahr in vielen Kulturen gefeiert wird. Es bedeutet "erste Frucht" und ist in Deutschland mit dem Erntedankfest vergleichbar. Schwarze Menschen sollen sich auf ihre kulturellen Werte besinnen und eine große Einheit bilden.

Die Zeremonie nimmt einen großen Stellenwert in den Afrikanischen Kulturen ein. In Nigeria wird es z.B. sieben Tage lang gefeiert. Es ist eine Danksagung an die Natur und eine Huldigung der Vorfahren.

Das Ziel von Kwanzaa ist es, schwarze Menschen als Einheit zusammenzuführen und eine gemeinsame Geschichte zu implizieren. Das Fest soll den sozialen Zusammenhalt und die Besinnung der kulturellen Werte verstärken. In der Zeit der Entstehung dieses Festes hatten viele African-Americans keine eigene kulturelle Identität. Oftmals war ihnen ihr eigenes afrikanisches Ursprungsland nicht bekannt. Ihre eigene Kultur wurde während der Sklaverei vernichtet, verboten und auch vergessen. Die bis dahin bekannten Feiertage waren europäischer Natur.

Kwanzaa ist nicht politisch und auch nicht religiös. Es kann somit von allen Menschen gefeiert werden, egal welcher politischen oder religiösen Richtung sie angehören. Kwanzaa ist ein spirituelles Fest. Es ist ein Fest für Kinder und Familien: Kwanzaa soll die Menschen, Familien d.h. Eltern, Kinder und die Natur miteinander verbinden. Es soll den Zusammenhalt zwischen den Familien und ihren Bedürfnisse fördern. Die Vergangenheit soll vergegenwärtigt werden, um damit die Zukunft produktiver zu gestalten.

Auszug aus: Kwanzaa, Community

N'cwala - Erntedankfest in Swazi und Sambia

Das traditionelle N'cwala feiert man u. a. in Swasiland, Sambia und in Simbabwe. Nach althergebrachten Riten und Tänzen dankt man den Ahnen für eine gute Ernte und lässt sich das neue Erntejahr segnen.

Tanz beim traditionellen N'cwala
Tanz beim traditionellen N'cwala

Das mehrere Tage dauernde Fest beginnt mit dem Wasserfest, bei dem man die Schaumkronen der Wellen des  indischen Ozeans (bei Mozambique) einfängt. Dem Meeresschaum werden heilende Kräfte nachgesagt. Junge Männer müssen die Zweige des Lusekwane Baumes herbeibringen, um daraus einen Umzäunung für das königliche Rind zu bauen. Natürlich sind die teilweise schon jahrhundertealten Zeremonien in den verschiedenen Stämmen etwas unterschiedlich.

Erntedank in Afrika
Fotos aus Swazi und Sambia

Überall spielt jedoch der König bzw. das Stammesoberhaupt eine wichtige Rolle. Er wählt auch die besten Tänzer unter den kostümierten Kriegern aus, die an N'cwala traditonelle Tänze aufführen.

Zum Höhepunkt des N'cwala wird ein Ochse geschlachtet. Das Opfertier soll eine gute Ernte garantieren. Der letzte Tag der Feierlichkeiten ist schließlich beschaulicheren Aktivitäten und der Meditation gewidmet.

Asien

Christliches Erntedankfest in Indien

Thanksgiving wird weltweit mit dem gleichen Eifer und der gleichen Euphorie gefeiert. Es vermittelt das allgemeine Gefühl der Dankbarkeit zu Gott dem Allmächtigen für seine kontinuierliche Gnade. Indien ist ein mehrsprachiges, multi-kulturelles und ein säkulares Land, auch bekannt für seine Spiritualität, Gott zu lieben und für seine gottesfürchtigen Menschen. Es ist bekannt für seine "Einheit der Vielfalt". Mit der Verbreitung der westlichen Kultur wird Thanksgiving Fest in wenigen Teilen von Indien gefeiert. Der wichtigste ist jedoch, beobachtet von den Christen, im Bundesstaat Goa.

Dort wird Erntedank mit einem anderen Namen gefeiert. "Ladin" bedeutet wörtlich eine Litanei an die Jungfrau Maria während des Thanksgiving-Rituals „ich danke Gott für alle Menschen, die materiellen und geistigen Leistungen“. Die Thanksgiving-Funktion ist die Gnade „gesponsert von einer anderen Person“, die entweder jedes Jahr Leistungen bringt oder das Glück hatte, spezielle Gaben Gottes zu erhalten. Christen treiben Vorbereitungen für das Thanksgiving Fest durch den Kauf von Weizen, Kerzen, Wein und farbigen Flitter aus Papier. Eine Art Altar wird aufgebaut ist, der geschmückt ist mit Ranken und Blumen. Es werden Feiern durchgeführt mit Singen von Liedern und mit Gebeten.  Das ganze Dorf ist beteiligt. Ein lokaler Chorleiter dirigiert die gesamte Show des Singens der Litanei.

Pongal - The Hindu Harvest Festival

Siebzig Prozent der indischen Bevölkerung lebt in Dörfern und einer großen Mehrheit der Menschen ausschließlich von der Landwirtschaft abhängig. So sind die meisten Hindu-Feste direkt oder indirekt im Zusammenhang mit der Landwirtschaft und damit verbundene Tätigkeiten zu sehen.
Pongal ist ein solches großes Fest, das jedes Jahr Mitte Januar vor allem im Süden von Indien gefeiert wird, vor allem in Tamil Nadu-Mark -  mit Dank für die Erträge der Ernte und einem speziellen Dank an Gott, die Sonne, die Erde und das Vieh.

Hindu-Harvest Festival in Kerala
Hindu-Harvest Festival in Kerala

Was ist Pongal?
'Pongal' kommt von dem Wort "Ponga" bedeutet wörtlich "kochen" und "Spillover" oder das, was "überfüllt" ist. Im Mittelpunkt der Festlichkeiten steht eine fröhliche Zeremonie, das sog. “Pongal-Opfer”, bei dem begleitet von Zeremonien als glückverheißendes Symbol ein Topf mit einer Süßspeise aus Reis und Zuckerrohr zum Überkochen gebracht wird. Gefeiert werden zudem die Haustiere als Helfer bei der Landarbeit. Gewaschen und geschmückt werden Kühe und Ochsen in Prozessionen unter Gesang durch die Dörfer geführt. Musik und Tanz, Ochsenkarrenrennen und ein Jahrmarkt runden das Fest ab. Insgesamt ein buntes und heiter-turbulentes Volksvergnügen.

Pongal ist direkt mit dem jährlichen Zyklus der Jahreszeiten verbunden. Es markiert nicht nur die Ernte, sondern auch den Abzug des südöstlichen Monsuns im Süden Indiens. So ist das Pongal verbunden mit dem Aufräumen, Niederbrennen von Müll und dem neuen Anbau.

Kulturelle und regionale Variationen
Während Pongal im Bundesstaat Tamil Nadu gefeiert wird, gibt es während der gleichen Zeit „Bhogali Bihu" in der North Eastern State of Assam, „Lohri“ im Punjab, "Bhogi“ in Andhra Pradesh und „Makar Sankranti“ im Rest des Landes, einschließlich Karnataka , Maharashtra, Uttar Pradesh, Bihar und Bengalen. Assam's "Bihu" beinhaltet in frühen Morgenstunden die Verehrung des Agni, des Gottes des Feuers, gefolgt von einem Nightlong-Fest mit Familie und Freunden. Bengal's "Makar Sankranti" beinhaltet die Vorbereitung der traditionellen Reis-Kuchen namens "Pittha“ und die heilige Messe: Ganga Sagar Mela an dem Ganga Sagar Strand. In Punjab, ist es "Lohri" - rund um das heilige Feuer, Schlemmen mit Familie und Freunden und der Austausch von Grüßen und Höflichkeiten. Und in Andhra Pradesh wird es gefeiert als "Bhogi", wo jeder Haushalt Puppen bringt aus seiner Sammlung.

Erntedank International
Apple & Grape Harvest Festival

Australien

Apple & Grape Harvest Festival

Dieses Festival findet fast ausschließlich statt in Stanthorpe, dem Zentrum des Granite Belt, am New England Highway: 30 km nördlich der New South Wales Grenze, zweieinhalb Stunden von Brisbane und der Gold Coast, zwei Stunden von Lismore und eineinhalb Stunden von Toowoomba.

Das Festival wird für 3-4 Tage im März, dem australischen Herbst, gefeiert. Verschiedene kulturelle und unterhaltsame Events werden an jedem der Tage zu diesem Anlass organisiert.

Grape Brech-Wettbewerbe, Apfel-Wettbewerbe, Straßenkarneval, Große Paraden sind einige der Attraktionen. Großartige Feuerwerke sind ein weiteres Merkmal des Festivals. Es endet mit der Krönung des “Apple & Grape Ambassadors”.

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Rezepte mit Kürbis
Foto: D. Fuhr – adpic.de
Der Kürbis in der Küche

Im Folgenden geben wir Anregungen für Rezepte mit dem Kürbis.

Eine umfassende Sammlung können Sie
unter
www.kuerbis-company.de finden
1. Kürbissuppe orientalisch
Rezepte mit Kürbis
Foto: Thommy Weiss – pixelio.de

Sie brauchen:

250 g Kürbis, geputzt, in Stücke
geschnitten,
2 EL geh. Mandeln oder
Mandelblättchen, ohne Öl geröstet,
70 g Zwiebeln, gewürfelt,
ca. 2 TL frische Ingwerwurzel, fein geschnitten,
35 g Butter,
2 EL Gemüsebrühekonzentrat,
1/4 l Apfelsaft, 
3 EL Creme fraiche/ saure Sahne,
1-1 1/2 TL Zitronensaft,
ca. 1/4 TL Zimtpulver,
Salz

Rezept für 4 Personen: Die Zwiebeln und die Kartoffeln in der Butter etwas
anbraten. Den Kürbis, die Gemüsebrühe und ca. 1/2 l Wasser
hinzugeben. Zugedeckt in etwa 12 Minuten weich garen. Das Gemüse fein
pürieren. Den Apfelsaft und Creme fraiche/ saure Sahne unterrühren, je nach
Konsistenz der Suppe noch Wasser zugeben. Mit Ingwer, Zitronensaft, Salz
und Zimt abschmecken, mit den Mandeln dekorieren. Zubereitungszeit: 1/2
Stunde.
Rezept von Edith Cremers-Pesch, 41363 Jüchen


2. Kürbiseintopf mit Pute
Rezepte mit Kürbis
Foto: R. Haid – adpic.de

Sie brauchen:

750 g Kürbisfleisch entkernt und geschält,
500 g Putenbrust oder -oberkeule,
1 große Zwiebel,
1/4 l Geflügelbrühe,
1 EL Butterschmalz,
1 EL Mehl,
1/2 TL Ingwerpulver,
Salz,
Pfeffer,
Thymian,
2 Lorbeerblätter,
etwas Zitronensaft

Das Putenfleisch in Stücke und den Kürbis in nicht zu große Würfel schneiden.
Zwiebel abziehen und fein schneiden. Mehl mit Ingwerpulver mischen, die
Kürbiswürfel damit bestäuben. Fett erhitzen, das Putenfleisch darin scharf anbraten.
Dann herausnehmen und warmstellen. Kürbis- und Zwiebelwürfel im Bratfett
unter Wenden etwa 10 Minuten dünsten. Dann das angebratene Putenfleisch
dazugeben. Mit Pfeffer und Thymian würzen. Heiße Brühe zugießen, Lorbeerlaub
dazugeben. Ca. 40 Min. schmoren, zum Schluss mit Salz und Zitronensaft abschmecken.
Guten Appetit!
Rezept von Dirk-P. Stoick, Breesen


3. Dessert:
Kürbis mit Honig, Zimt und Zucker

Sie brauchen :

500 g Kürbis, Honig, Zimt und Zucker


Man schneidet den Kürbis in Scheiben und legt diese in eine feuerfeste Form.
Dann den Honig darüber u. stellt ihn in den vorgeheizten Ofen bei 200 Grad
für 20 Min. Zum Schluss Zimt/Zucker drüber streuen.
Man kann es warm sowie kalt servieren.
Rezept von Marion Erkul, Bremen



4. Kürbisbowle

Rezepte mit Kürbis
Foto: G. Wagner
Sie brauchen :

ca. 4 kg Speisekürbisfleisch,
2 Zitronen,
1 kg Kristallzucker,
4 l Weißwein,
0,2 l Marillenlikör,
0,1 l Marillenbrand,
0,7 l Sekt

Zucker mit 2 l Wein aufkochen. Kerne und weiches Fruchtfleisch entfernen und das
feste Fruchtfleisch würfelig schneiden. Die Kürbiswürfel im heißen Wasser bissfest
(nicht zu hart und nicht zu weich) blanchieren und etwas abkühlen
lassen. Anschließend den Zuckerwein mit dem restlichen Wein, dem Marillenlikör
und dem Marillenbrand mischen, den Saft von 2 Zitronen und das Kürbisfleisch
dazugeben und dann einige Zeit (mind. 2 Std.) ansetzen. Die Bowle gut kühlen und
mit 1 Flasche Sekt vor dem Servieren aufgießen. Schmeckt irre gut!

Rezept von Martin Altrichter, A-2333 Leopoldsdorf


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Gott sei Dank!

Redewendung oder Lebenseinstellung?

(Frankfurt 24.08.2010) Wie schnell ist es gesagt: „Gott sei Dank“ ohne sich dabei etwas zu denken.

Beinahe täglich hat man in bestimmten Lebenssituationen so gedacht oder es  auch ausgesprochen. Man benutzt diese Redewendung als Synonym für „Glück gehabt“, „nichts passiert“, erfreulicherweise“ oder auch „es ist geschafft“. Sehr oft ist es nichts anderes als ein Ausdruck der Erleichterung und Zufriedenheit, dass im Leben, im persönlichen Umfeld, in der Gesellschaft oder auch im menschlichen Miteinander etwas „gut gelaufen“ ist.

Vielleicht hat es aber auch schon Augenblicke gegeben, wo man dieses „Gott sei Dank“ gezielt nach oben, hin zu Gott, dem Schöpfer allen Seins, gerichtet hat. Man war sich bewusst, Gott hat in eine bestimmte Lebenssituation eingegriffen!

Für einen Christ ist dieses „Gott sei Dank“ jedoch noch mehr! Eine „Lebenseinstellung“, die  Ausdruck der Erkenntnis ist, dass alle geistlichen und leiblichen Wohltaten in Gott ihren Ursprung haben.

„Wer denkt, der dankt!“

Das Danken hat seinen Ursprung im Denken! Das Nachdenken über Gottes Führungen im Leben erzeugt eine Resonanz der Dankbarkeit im Herzen.

Das Beschäftigen mit den Tiefen der göttlichen Liebe, die in dem erlösenden Opfer seines Sohnes Ausdruck findet, führt dem Herzen Gottes und dem Herzen Jesu immer näher. Dies kann das Verständnis für die gegenwärtigen und ewigen Geheimnisse seiner göttlichen Liebe öffnen.

Beten hilft ...

Das Danken zeigt sich in dreifacher Form, wie es in dem bekannten Lied heißt: „Nun danket alle Gott, mit Herzen Mund und Händen“. Es kommt  also zu aller erst aus dem Herzen, das heißt  ist Herzensgesinnung, und zeigt sich dann im Dank mit dem Mund und den Händen. Der Mund gibt dem Dank Ausdruck im Gebet und im bekennenden Glauben.  Die Hände danken in der Tat durch die Werke aus dem Glauben, in der Nachfolge zu Christus, in den vielfältigen Opfern aus dem Glauben und darin, dass man des Evangeliums Christi  lebt und die Nächstenliebe das menschliche Miteinander bestimmt.

So kann die Aussage „Gott sei Dank“ sich nicht nur in einer Redewendung erschöpfen, sondern Lebenseinstellung sein!

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Kürbis als gesundes Gemüse und wichtiger Bestandteil in der Naturheilkunde

Von den Kürbissen werden weltweit fünf verschiedene Arten angebaut: der Moschus-Kürbis, der Riesen-Kürbis, der Feigenblatt-Kürbis, der Garten-Kürbis und der Curcubita argyrosperma. Der Kürbis ist eine einjährige Pflanze mit einem fadigen Wurzelsystem. Die Stängel wachsen meistens flach am Boden, können aber auch in die Höhe ranken, sie sind stark verzweigt. An den Enden der Stängel bilden sich große, gelbe Blüten, die Früchte unterscheiden sich je nach Sorte ganz erheblich voneinander.

Kürbis in der Naturheilkunde
Foto: www.natur-lexikon.com

Früher kam der Kürbis lediglich in Amerika vor, doch heutzutage wird er fast weltweit kultiviert, er benötigt lediglich genügend Wärme zum Gedeihen. Der Kürbis ist ein sehr schmackhaftes Gemüse, das in der internationalen Küche einen festen Platz hat. Nicht nur das Kürbisfleisch findet dabei Verwendung, sondern auch die getrockneten oder gerösteten Kerne des Gemüses, die vor allem im Mittelmeerraum gerne gegessen werden.

Kürbis in der Naturheilkunde
Foto: Rainer Sturm, pixelio.de

Auch aus der Naturheilkunde ist der Kürbis inzwischen nicht mehr wegzudenken. Schon früh erkannten Mönche die heilende Wirkung des Kürbis, so dass er in der Klosterheilkunde einen festen Platz bekam. Während es sich damals noch um den so genannten Flaschenkürbis handelte, setzte sich im Laufe des 16. Jahrhunderts der Garten-Kürbis immer mehr durch. Im Mittelalter wurde der Kürbis vor allem äußerlich angewendet zum Senken von Fieber und zur Behandlung von Gicht und Geschwüren. Darüber hinaus wurde der Kürbis auch bei Problemen mit den Nieren, der Leber oder der Blase eingesetzt.

Der Kürbis zur Behandlung von Reizblase und Prostatabeschwerden

In der heutigen Zeit wird vor allem der so genannte Steirische Ölkürbis für medizinische Zwecke eingesetzt. Wie der Name es schon sagt, wird er hauptsächlich in Österreich kultiviert aber auch in Kroatien, Ungarn und Slowenien. Der Ölkürbis ist erst seit dem 20. Jahrhundert bekannt, da es sich eigentlich um eine Mutation handelt. Bei dieser Sorte haben die Kerne keine Schale, und die äußeren Zellschichten sind auch nicht verholzt. Präparate aus diesem Kürbis kommen inzwischen hauptsächlich zur Behandlung einer Reizblase und bei Prostatabeschwerden zum Einsatz.

Der Kürbis enthält außerdem noch zweifach ungesättigte Fettsäuren, die ebenfalls eine positive Wirkung auf den menschlichen Körper haben. So kann eine Absenkung des Cholesterinspiegels im Blut erreicht werden. Die Fettsäuren führen auch zu einer verminderten Bildung von Gallensäure, was eventuell einem Dickdarmkrebs vorbeugen kann. Im Kürbis ist, neben zahlreichen Vitaminen, auch Selen enthalten, welches im Körper eine antioxidative Wirkung haben kann. Vor allem in der Türkei wird das wertvolle Kürbiskernöl gerne zur Behandlung von Bandwürmern eingesetzt. Auch in der Homöopathie wird der Kürbis eingesetzt, zur Behandlung von Schwangerschaftserbrechen oder bei Übelkeit.

Quelle: Heilpraktiker Felix Teske
www.bleib-gesund-service.de

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Der Informationsfilm „Erntedank 2010“

Die konzertierte Aktion zum Erntedanktag in der Gebietskirche Hessen/Rheinland-Pfalz und Saarland lehnt sich stark an bereits erfolgreich in anderen Gebietskirchen durchgeführte Aktionen an.


So wurde auch die Idee übernommen, allen Geschwistern einen Film vorzuführen, in dem der Bezirksapostel persönlich zu den Geschwistern spricht und sie einstimmt und motiviert, sich auch bei dieser Aktion einzubringen. 

Ebenso sollte die Vorstellung der Drucksachen und geplanten Maßnahmen durch einen der Apostel erfolgen. Der Bezirksapostel bat Apostel Opdenplatz, dies zu übernehmen.

Nun gab es bereits einen Film der Gebietskirche Norddeutschland, der auch weitere Szenen enthielt, die Geschwister beim Einladen zeigten. Diese Szenen konnten mit dem Einverständnis der Gebietskirche Norddeutschland unverändert übernommen werden.

Erntedank 2010 Darstellerin 1
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Die Aufnahmen mit dem Bezirksapostel und auch mit dem Apostel mussten neu gedreht werden.

Die Texte für diese Aufnahmen wurden von der FGÖ erarbeitet und dem Bezirksapostel und Apostel zur Feinabstimmung vorgelegt.

Am 22. März war es dann soweit, dass im Büro des Bezirksapostels die ersten Film-Aufnahmen stattfanden. Scheinwerfer und Mikrophone verwandelten das Büro in ein Film-Set.

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Der Bezirksapostel absolvierte ganz souverän seinen Part unter dem Scheinwerferlicht. Kaum eine Passage musste wiederholt werden. In weniger als zwei Stunden war alles „im Kasten“.

Dann ging es an die Außenaufnahmen. Wo sollten diese gedreht werden? Es sollte vor einer unserer Kirchen sein, wo ein Schaukasten mit unmittelbarem Zugang steht.   Es sollte auch eine Kirche sein, die in einer ruhigen Wohngegend liegt, denn Straßengeräusche sollten möglichst nicht auf dem Film sein.

Nach einigen Überlegungen fiel die Wahl auf unsere Kirche in Bad Soden am Taunus.

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Am Dienstag, dem 27. April fanden dann die Aufnahmen mit Apostel Opdenplatz statt, die sich allerdings etwas schwieriger gestalteten, da in der Umgebung der Kirche doch einige Geräuschquellen vorhanden waren. Da kamen Autos vorbei, da kam unerwartet die Müllabfuhr, da wurde in der Nachbarschaft gebaut. Immer wieder mussten Filmsequenzen abgebrochen werden, weil plötzlich zu starke Nebengeräusche aufkamen.

Trotzdem konnten die Aufnahmen, nicht zuletzt durch die Geduld des Apostels und seine perfekte Artikulation, erfolgreich zu Ende gebracht werden.

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Kleine technische Schwächen des Films wurden toleriert, es sollte schließlich mit diesem Film kein Oskar gewonnen werden, sondern die Information der Gemeinden erfolgen.

Geschwister aus Bad Soden unterstützten das Film-Team bei den Aufnahmen und gaben manche Hilfestellung beim Aufbau und Abbau des Sets.

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Der Apostel wird verkabelt
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Gleich geht’s los...
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Film ab – Klappe „Die Erste“

Nun ging es ans Schneiden des Films. Die Szenen wurden bearbeitet und zusammengefügt, ein Titel und ein Abspann mussten hergestellt werden, dazu auch eine geeignete Titelmusik gefunden werden. Fotos der Drucksachen wurden eingefügt.

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Der Film wurde schließlich noch in den Versionen flämisch und französisch erstellt. Dazu wurden die Texte in der jeweiligen Übersetzung von den Brüdern aus Belgien und Luxemburg auf Tonträger angeliefert und als Tonclips unterlegt. 

Das alles nahm nochmals viele Stunden im Studio in Anspruch.

Schließlich wurde das fertige Produkt der Fachgruppe Öffentlichkeitsarbeit (FGÖ) und Apostel Opdenplatz vorgestellt, bevor es zur Vervielfältigung an das Kopierwerk ging.

Am Sonntag, dem 28. August (bzw. Sonntag, dem 5. September) wird nun dieser Film allen Gemeinden in der Gebietskirche Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland vorgeführt und damit der Startschuss gegeben für die konzertierte Einladungsaktion zum Erntedank-Gottesdienst 2010.

G.W.

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Informationen rund um den Kürbis

(Frankfurt, 04.08.2010) Die beiden freundlichen Kürbisse auf den Druckerzeugnissen unserer Kirche werden uns in den kommenden Wochen überall begegnen.

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Das aufmerksamkeitsstarke Logo inspiriert auch dazu, sich einmal mit der Pflanze selbst zu beschäftigen. Hier die ersten Erläuterungen dazu.

Geschichte

Das Heimatland der Kürbisse ist das tropische Mittel – und Südamerika. Man nimmt an, dass Kürbisse bereits zwischen 5000 und 3000 vor unserer Zeitrechnung von den indianischen Ureinwohnern, den Indios, angebaut wurden. Für sie stellte  der Kürbis damals ein Grundnahrungsmittel  dar.  Aufgrund archäologischer Funde gehen Wissen-schaftler davon aus, dass der Kürbis zu den ältesten Kultur- und Nahrungspflanzen Amerikas gehörte.
Erst mit der Entdeckung Amerikas kam der Kürbis in die so genannte „alte Welt“, jedoch   hat man hier erst lange Zeit  später seinen Nutzwert erkannt.


Allgemeines

Obwohl die Kürbisse zum Fruchtgemüse zählen, gehören  sie zur Gattung der Beeren. Da sie bis zu 100 kg schwer werden können sind sie somit die größten Beeren der Welt! Seit vielen hundert Jahren werden immer neue Kürbissorten gezüchtet. Heute gibt es ca. 800 Arten, die sich in Form, Farbe und Geschmack unterscheiden.

Kürbisse
Bild: Annamartha pixelio.de

Kürbis als Nahrungsmittel heute
Lange Zeit galten Kürbisse in unseren Breiten als „Arme- Leute- Essen“ oder sie wurden lediglich als Viehfutter verwendet. Doch seit einigen Jahren  gewinnen sie immer mehr an Beliebtheit.  Nicht nur in der heimischen Küche, auch in der Gastronomie hat man mittler-weile das kulinarische Multitalent der Kürbisse entdeckt.

In der Küche verwendetes Kürbisfleisch riecht und schmeckt neutral bis aromatisch, meist auch leicht süßlich. Aufgrund des hohen Wassergehaltes sind Kürbisse sehr kalorienarm und eignen sich, vor allem wegen des hohen Kalium- und niedrigen Natriumgehaltes, hervorragend für Diäten. Das Fruchtfleisch hat einen hohen Anteil an Ballaststoffen.

Kürbis Innenleben
Bild: Rike pixelio.de

Fast alles aus und am Kürbis lässt sich verwenden. Der ganze Kürbis ist beliebt in der Herbstdekoration. Aus dem Samen, der ca.55% Öl enthält, wird  Kürbiskernöl gepresst, das viele mehrfach ungesättigte Fettsäuren und eine Anzahl wertvoller Vitamine enthält, zudem das Krebs hemmende Spurenelement Selen. In der Medizin werden Kürbiskerne seit über einhundert Jahren gegen Blasenfunktionsstörungen und Prostatakrebs eingesetzt. Das wesentliche Element des Kürbisses ist sein Fruchtfleisch.

Arten und Sorten

Die Winterkürbisse, die im Herbst erst bei voller Reife geerntet werden, haben ein orangefarbenes Fruchtfleisch mit einem vollen Aroma. Sie sind etwas trockener als die Sommerkürbisse, jedoch deutlich süßer im Geschmack. Bekannte  Sorten sind unter anderem: Birnenkürbis, Gelber Zentner, Roter Zentner, Gartenkürbis, Butterbecher, Melonenkürbis.
Die Sommerkürbisse haben ein festeres und weniger mehliges Fruchtfleisch. Sie werden in der Regel im noch nicht ganz reifen Zustand geerntet  und verarbeitet. Zu den be-kanntesten Sorten zählen z.B.: Zucchini und der Spaghettikürbis.

Rezepte

Aus dem Kürbisfleisch lassen sich die leckersten Gerichte zubereiten, wie z.B. Suppen, Chutneys (süß-saure oder scharf pikante Saucen), Aufläufe, verschiedene  Gemüse, Marmeladen, Süßspeisen und Kuchen. Roh geraspelt schmeckt es auch in Salaten. Sogar eine erfrischende  Kürbisbowle lässt sich aus dem Fruchtfleisch herstellen.

Auf der ganzen Welt gibt es unzählige Gerichte. Einige Rezepte werden hier in Kürze eingestellt!

Quellen: www.kuerbis-company.de
und www.gesundheit.de

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festlich geschmückter Altar zu Erntedank
festlich geschmückter Altar zu Erntedank

Erntedank – Geschichte und Gegenwart

(Frankfurt 27.07.2010) Die Geschichte des Erntedankfests beginnt in der vorchristlichen Zeit. In Mittel- und Nordeuropa wurde Erntedank (Haustblot) zur Herbst-Tagundnachtgleiche (23. September) mit einem Dankopferritus gefeiert. Ähnliche Riten gab es in Israel, Griechenland oder im Römischen Reich. Im Judentum gab und gibt es das Schawuot, das Wochenfest nach Beginn der Ernte, und das Sukkot, das Laubhüttenfest im Herbst am Ende der Lese (2. Mose 23,16). In der katholischen Kirche wird das Erntedankfest seit dem 3. Jahrhundert gefeiert. Das Michaelisfest am 29. September ist religionsgeschichtlich gesehen aus einem vorchristlichen Erntefest der Sachsen entstanden, das vor der Christianisierung in der Woche nach Herbstbeginn mit Opferfeierlichkeiten für den germanischen Gott Odin verbunden war. Auf der Synode in Mainz 813 wurde dieses Fest auf Verlangen des Kaisers Ludwig des Frommen christianisiert; dabei wurde Odin durch den Erzengel Michael ersetzt, den damaligen Schutzpatron des Kaiserreiches. Seit dem Mittelalter kennt man verschiedene Daten für eine Erntedankfeier.

Nach der Reformation bürgerte sich in manchen evangelischen Gemeinden der Michaelistag (29.9.) oder ein dem Michaelistag benachbarter Sonntag ein. Im Bereich der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck wird das Erntedankfest traditionell am ersten Sonntag im Oktober gefeiert. Eine Verpflichtung Erntedank zu feiern existiert jedoch nicht. Unsere Kirche hat sich der Tradition in unseren Breiten angeschlossen, das Erntedankfest am ersten Oktobersonntag zu begehen. Einen weltweit verbreiteten einheitlichen Festtermin kann es nicht geben, weil der Festzeitpunkt je nach Klimazone unterschiedlich liegt. Heutzutage ist die kirchliche Erntedankfeier im Gottesdienst integriert. Erntegaben oder ihre Erzeugnisse schmücken den Altar oder werden in manchen Glaubensgemeinschaften im Gottesdienst zum Altar gebracht.

Auch wenn heute der landwirtschaftliche Bezug in der Gesellschaft ein wenig verloren gegangen ist, so ist unser Dank ein besonderer Dank, den wir Gott aufgrund der auch im Natürlichen empfangenen Gaben aussprechen. Das Opfer ist in erster Linie eine Antwort des Gläubigen auf die Segnungen Gottes. Gottes Segen ermöglicht überhaupt erst ein Darbringen von Gaben, daraufhin kann Gott wiederum mit Segen antworten. Bei vielen Gemeinschaften ist der Erntedanktag auch mit einer Solidaritätsaktion zugunsten hungernder Menschen verbunden. Unter dem diesjährigen Motto „Gott sei Dank“ wollen wir diesen Gedanken auch gerne aufgreifen und Menschen, denen es nicht gut geht helfen. So werden die Gaben aus den Erntedankgottesdiensten gerne an örtliche Tafeln weiter gegeben und die Einnahmen aus dem Dankopfer für kirchliche Zwecke in nah und fern eingesetzt.

FGÖ

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Erntedank 2010
Bildkampagne "Kürbisse" zum diesjährigen Erntedankfest

Gott sei Dank – Erntedank-Gottesdienst 2010

 

(Frankfurt 18.07.2010) Zum diesjährigen Erntedankfest am 3. Oktober wird die Gebietskirche Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland gemeinsam mit den Bezirken Belgien und Luxemburg eine konzertierte Aktion durchführen. Sie steht unter dem Motto „Gott sei Dank!“


Der christliche Grundgedanke des Erntedanktages soll in diesem besonderen Gottesdienst vertieft werden, zu dem alle Interessierten herzlich eingeladen sind.

Detaillierte Informationen sind in der Gebietskirchen-Information 03/2010 enthalten.

Über den Fortgang der Vorbereitungen und die Aktion selbst wird hier fortlaufend berichtet.

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Gebietskirchen-Information






01.02.2012
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