Das Einsingen hat vornehmlich den Zweck, Stimme, Körper und Geist auf die Chorprobe einzustimmen. Es werden Methoden und Einsingmodelle gezeigt, die sich in der Praxis bewährt haben.
Hände, Gesicht, Haltung sind die Mittel des Dirigenten, seine musikalischen Vorstellungen an die Sänger zu vermitteln. Es werden u. a. klassische Schlagfiguren vermittelt, (z. B. für jede Taktart, für das Anzeigen von Einsätzen, Fermaten, Schlüssen, Crescendi und Decrescendi etc.), die das Dirigieren zu einer internationalen verständlichen "Sprache" machen.
Das sicher komplexeste Feld in der Chorarbeit - die Stimmbildung - zielt darauf ab, mit einfachen Mitteln (Körperhaltung, Atmung, Bewusstmachung von Resonanzräumen etc.), aus den Laiensängern ein gewisses Maß an Stimm- und Tonqualität zu erzielen. Desweiteren dient das Vereinheitlichen von chorischen Vokalfärbungen einem homogeneren Klangbild.