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Kindermusicals / Singspiele

"Die Gemeinschaft stand immer im Vordergrund. Alle Beteiligten lernten sich über die Gemeinde- und Generationsgrenzen hinaus kennen und bauten Berührungsängste ab, indem sie alle an einer großen Sache arbeiteten". Das war das Fazit einer Premiere, der eine mehrmonatige Vorbereitungs- und Probenzeit vorausging.
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Es ist nicht immer einfach, die Begeisterung von Kindern in die rechten Bahnen zu lenken und ihnen dabei noch Texte, Melodien und Einsätze einzuprägen.

Ob mit Orff'schen Instrumenten oder mit Geigen, Schlagzeug und elektronischen Orgeln - die Musik ging ins Ohr und brachte Jung und Alt im Publikum in Bewegung.

Darüber hinaus waren die unterschiedlichsten Kostüme zu entwerfen. Diese wurden in vielen Stunden von den Müttern und Großmüttern genäht.

Auch die richtige "Kulisse" musste von Hand gezimmert werden. Bei der "Arche Noah" beispielsweise musste diese so stabil und sicher sein, dass sie alle "Tiere" in sich beherbergen konnte"

Nicht zu vergessen sind die ausgewogene Beleuchtung, die Lichteffekte und auch die rechte Tonaussteuerung.

Die Liste der "Hintergrundakteure" wäre beliebig zu verlängern. Nur das gemeinsame Miteinander der jungen Künstler und der vielen Mithelfer trug zum Gelingen und Erfolg solcher Vorhaben bei.

Arche Noah

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Sowohl als Singspiel als auch als Kindermusical wurde "Arche Noah" in den Jahren 2003 und 2004 mehrfach von den Kindern des Bezirks Gießen aufgeführt.

Um den Fähigkeiten der Kindergruppe gerecht zu werden, wurden alle Lieder eigens für das Musical komponiert, gedichtet und arrangiert. So können auch die Orff'schen Musikinstrumente mitwirken, die für die Musikausbildung der Kinder angeschafft wurden.

Im Februar 2003 begannen die Proben für die Kinder, die Planungen für das Bühnenbild und insbesondere für die Arche.

Im September fanden die ersten beiden Aufführungen statt. Eine weitere Vorstellung im November war ausverkauft. Im Folgejahr war dann die letzte Gelegenheit, das Musical zu erleben. Zu den vier Vorstellungen kamen rund 2.500 Zuschauer in der Gießener Kongresshalle.

David und Goliat

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"Kleiner Fauler, Schwätzer, Träumer,
Aaron nennt mich hier fast keiner!
Ich will weg von zuhaus,
denn ich halt das nicht mehr aus!"

So rappt der vierzehnjährige "Aaron". Er ist stinksauer, als ihn "Elkana" aus Bethlehem am Straßenrand aufliest. "Weglaufen bringt nichts. Wende dich an Gott, denn vor ihm ist kein Problem zu groß", tröstet Elkana ihn. Weil Aaron das nicht so recht glauben will, erzählt ihm Elkana die Geschichte von "David und Goliat". 107 Akteure aus den Bezirken Bad Homburg, Frankfurt und Darmstadt, stellen die biblische Begebenheit mit Tanz, Gesang, Schauspiel und jeder Menge Begeisterung auf der Bühne dar.

Sowohl als Singspiel als auch als Kindermusical wurde "David und Goliat" in den vergangen Jahren - zuletzt im Februar 2005 in Frankfurt - mehrmals durch die Kinder aus verschiedenen Bezirken aufgeführt.

Turmbau zu Babel

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Über 800 Zuhörer bei zwei Aufführungen verfolgten 2003 mit großem Interesse das Kindersingspiel "Der Turmbau zu Babel", das unter dem Motto ?Kinder singen für Kinder? von 50 Neuapostolischen Kindern aus dem Bezirk Offenbach im Bürgerhaus Klein-Welzheim und in der Stadthalle Gelnhausen aufgeführt wurde. Begeistert steigerten sich die Kinder in den musikalischen Widerstreit zwischen den Turmbauern und ihren Gegenspielern hinein. "Ein Turm, der bis zum Himmel reicht" sollte es werden, bis Gott dem Ganzen ein Ende setzte und der Turm unter viel Getöse einstürzte.

(Bildquellen; Verlag Friedrich Bischoff bzw. NAK Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland)

Zachäus Zastermann – Biblisches Musical als Benefizprojekt

Auf dem Marktplatz in Jericho

Das Musical »Zachäus Zastermann« aus der Feder des Wiesbadener Komponisten Klaus Heizmann hatte seine Welturaufführung 19. Oktober 2008 in Koblenz. Bis zum 16. November 2008 war das 80-köpfige Ensemble aus Schülerinnen und Schülern im Alter von 6 bis 15 Jahren zugunsten krebskranker Kinder auf Tournee.

Die biblische Geschichte des Mannes, der zunächst aus Geldgier seine Mitmenschen betrügt und sich die Erlöse in die eigene Tasche steckt, liefert in dieser Inszenierung nicht nur ein Beispiel dafür, welche positiven Folgen es hat, wenn sich ein Mensch vom Materialismus abwendet und an Jesus Christus ausrichtet. Zachäus wird im Musical auch gezeigt als ein Mensch mit Minderwertigkeitskomplexen und dem Gefühl, vom Leben benachteiligt worden zu sein. »Ich tue es ja nicht für mich, sondern für die Meinen« versucht er sein Gewissen zu beruhigen. Auch mit der Entfaltung dieses zwiespältigen Charakters bietet das Stück einen aktuellen Zeitbezug.

Die Gruppe aus neuapostolischen Künstlern und Betreuern unter Beteiligung von Kindern wie Erwachsenen anderer Konfessionen hat mit dem christlichen Musical vor insgesamt 5.625 Zuschauern gesungen, getanzt und ihr schauspielerisches Können gezeigt. Zehntausende Stunden ehrenamtlichen Engagements sind für den guten Zweck und aus christlicher Nächstenliebe investiert worden.

Am 20. Januar 2009 konnten 10.000 Euro als Reinerlös aus den Aufführungen im Rhein-Main-Gebiet an den Frankfurter Verein »Hilfe für krebskranke Kinder e.V.« gespendet werden. Das Spendenaufkommen aus der Aufführung in Dillingen erhielt die Elterninitiative krebskranker Kinder e.V. Homburg/Saar.