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Orgeln in der Gebietskirche


Pfeifenorgel in Saarbrücken
Pfeifenorgel in Saarbrücken

Pfeifenorgel Saarbrücken

 

Standort:  Bezirkskirche in Saarbrücken ,
                  Scheidter Straße 22

 

Erbauer: Orgelbau Andreas Offner 2002

 


Pfeifenorgel in Saarbrücken
Pfeifenorgel in Saarbrücken

Hauptwerk :

Principal 8’    C - g³ Neuregister - Prospekt
Spitzflöte 8’    C - g³ Neuregister aus 50% Zinn
Prästant 4’    
C - g³ Altregister überarbeitet
Holzflöte 4’
     C - g³ Neuregister aus Birnbaum
Nasard 2 2/3’ C - g³ Altregister ( alle Pfeifen gedeckt )
Flagolett 2’      C - g³ Altregister überarbeitet
Mixtur 1 1/3’     C - g³ Neuregister aus 70% Zinn


Schwellwerk :

Bourdon 8’       C - g³ Altregister überarbeitet
Salicional 8’     C - g³ Altregister überarbeitet
Nachthorn 4’    C - g³ Altregister überarbeitet
Quinte 2 2/3’    C - g³ Altregister
Principal 2’       C - g³ Neuregister aus 70% Zinn
Terz 1 3/5’         C - g³ Neuregister aus 60% Zinn
Hautbois 8’       C - g³ Neuregister aus 60% Zinn


Bild
Pfeifenorgel in Saarbrücken

Pedalwerk :

Subbass 16’                C  -f ’ Altregister überarbeitet, ergänzt

Gedecktbass 8’           fs’ - f² Weiterführung vom Subbass

Kleingedeckt 4’            fs² - f³ Weiterführung vom Gedecktbass

Oktavbass 8’                C - f’ Altregister überarbeitet

 

Koppeln :

Manualkoppel Schwellwerk an Hauptwerk

Superoktavkoppel Schwellwerk an Hauptwerk

Schwellwerk an Pedal

Hauptwerk an Pedal

 

Insgesamt 1024 Pfeifen davon 914 aus Metall


Pfeifenorgel in Saarbrücken
Pfeifenorgel in Saarbrücken

Beschreibung

Im Rahmen des Umbaus der Bezirkskirche in Saarbrücken ergab sich die Notwendigkeit, den Raum mit einer ihm angemessenen Pfeifenorgel auszustatten, die dem hohen Qualitätsstandard des heutigen Orgelbaus entspricht.

Damit konnte die Pfeifenorgel Saarbrücken als ein völliger Neubau konzipiert werden. Die Gehäuseorgel hat 19 klingende Register mit 1024 Pfeifen auf 2 Manualen und Pedal, Spiel- und Registertraktur sind mechanisch.

Von der Vorgängerorgel – Röthinger / Straßburg – konnten nur 4 Register Verwendung finden: Prästant 4, Flageolet 2, Nachthorn 4 und Quinte 2 2/3.

Das Schwellwerk wurde unten angeordnet, das Hauptwerk darüber. Pedal dahinter und teilweise recht und links des Hauptwerks. Das Orgelwerk präsentiert sich formschön, klar gegliedert und gibt dem Kirchenraum einen festlichen und sakralen Akzent. Das Gehäuse ist massiv und exzellent gearbeitet; besonders beachtenswert sind  die Holzstruktur und die in sich gedrehten Gehäusebögen.


Pfeifenorgel in Saarbrücken
Pfeifenorgel in Saarbrücken

Das Orgelwerk sitzt aus baulichen Gründen etwas tiefer als Bodenniveau. Die Spielanlage ist an der Frontseite des Gehäuses angesetzt und ist übersichtlich gestaltet. Die mechanische Traktur ist sehr überlegt geführt, so dass eine angenehme Spielart, -auch bei gekoppelten Manualen- möglich ist. 

Die Windladen sind als Tonkanzellenladen (Schleifladen) ausgeführt. Die Windführung ist sehr gut gelöst.

Bei der Festlegung des Pfeifenmaterials, der Mensuren und der Intonation wurde Wert darauf gelegt, einerseits den Charakter der einzelnen Register so klar und deutlich wie möglich zu treffen und andererseits auf größtmögliche Verschmelzungsfähigkeit in Mischungen zu achten.

Die Disposition und die Intonation bietet eine große Fülle an Klangmöglichkeiten, die durch den Schweller des II. Manuals und die 4’ Koppel noch vergrößert wird.