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Das neue Orgelbuch

Unsere Organisten spielen seit Jahrzehnten aus dem so genannten Melodienbuch", das zwar ein größeres Format hat, inhaltlich aber identisch ist mit der ?Kleinen Notenausgabe" für Chor- und Gemeindegesang.

Die Übernahme dieser Chorsätze für das Orgelspiel bringt u. a. die Schwierigkeit mit sich, dass sich die vierstimmigen Sätze unseres Gesangbuchs am üblichen Stimmumfang der Chorstimmen orientieren. Dadurch liegen viele Melodien - und damit auch die Sätze insgesamt - zu hoch und machen oft schwer spielbare Tonarten mit vielen Vorzeichen wie E-Dur oder Des-Dur nötig.

Das neue Orgelbuch bietet gegenüber dem Melodienbuch deutliche Verbesserungen: Die Tonarten aller Melodien und Sätze gehen nicht über drei Vorzeichen hinaus.

Zu jedem Lied enthält das Orgelbuch:

ein einfaches kurzes und ein längeres Vorspiel (Intonation). Beide Vorspiele bzw. Teile daraus können auch als Nachspiele verwendet werden. Die Vorspiele sind ohne Pedal ausführbar. Das Angebot des Orgelbuchs erfüllt auch eine wichtige didaktische Aufgabe: Nachwuchsorganisten soll der frühe Einstieg in das liturgische (gottesdienstliche) Orgelspiel erleichtert werden. Gleichzeitig stellt das Orgelbuch (zwei Bände) dem erfahrenen und versierten Organisten ein Angebot bereit, dass das gottesdienstliche Orgelspiel erweitern und bereichern kann. Die Vorspiele und Orgelbegleitsätze eignen sich auch gut für Instrumentalensembles und Orchester.

einen dreistimmigen Orgelbegleitsatz manualiter (ohne Pedal), passend zum vierstimmigen Vokalsatz im Gesangbuch. Er ist in erster Linie für Organisten gedacht, die das Pedalspiel nicht oder noch nicht beherrschen. Er kann aber auch neben dem vierstimmigen Orgelsatz bei der Begleitung der Gemeinde oder des Chores eingesetzt werden und so für klangliche Abwechselung sorgen.

einen vierstimmigen Orgelbegleitsatz passend zum vierstimmigen Vokalsatz im Gesangbuch. Dieser Orgelbegleitsatz sollte mit Pedal, kann aber auch ohne Pedal ausgeführt werden.

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(Mit freundlicher Genehmigung des Friedrich-Bischoff-Verlags)

(Bildquellen; Verlag Friedrich Bischoff bzw. NAK Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland)