Neuapostolische Kirche  

  Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland
 Sie befinden sich hier:

Ruhe- und Gebetsgarten

betende Gips-Skulpturen
betende Gips-Skulpturen

Im Herbst 2007 fand dann eine präzise Aufgabenverteilung des Rahmenprogramms für das Himmelfahrtswochenende statt, dabei war das „Gemeinsam“ wichtig.

Bischof Münster überbrachte den hessischen Kirchenbezirken die sehr kreative Aufgabe: in einer Messehalle das „Unser Vater “ in Abfolgen zu verarbeiten. Es sollte möglichst den ganzen Menschen erreichen – mit allen Sinnen. Er soll es schmecken, sehen, hören, riechen, fühlen können. So wurde das Gebet in Teilstücke zerlegt und verarbeitet. Dabei hatten die Wetzlarer den Part nach dem „Amen“ einen „Ruhe-/ Gebetsgarten“ zu erschaffen. Mit dem Gartenteil am Ende wollte man vermeiden, dass nach den bestimmt tief gehenden Eindrücken aus den Gebetsteilen, die Einfachheit der Messehalle wieder zu abrupt erscheint. Zudem sollte die Möglichkeit gegeben werden, Erlebtes zu verarbeiten.

Gebetshaltungen und ihre Erklärungen
Gebetshaltungen und ihre Erklärungen

Ende des Jahres 2007 und im weiteren Verlauf des Jahres 2008 taten sich einige Jugendliche zusammen, um an Sonntagen mit einem kleinen Ensemble und einer E-Geige die einzelnen Gemeinden zu überraschen, um im Anschluss an den Gottesdienst den Gemeindemitgliedern über die phantastische Aufgabe für ihren EJT zu berichteten und natürlich auch um Spenden zu werben. Anfang des Jahres 2008 mussten dann auch die einzelnen Arbeitsgruppen starten, denn es war eine Menge zu tun und die Zeit rannte nur so dahin. So wurde neben dem Gebet in Teilen, der ausklingende Gartenteil in weitere fünf Projekte „der Weg“, „Skulpturenpark“, „die Gebetsbäume“, „der Gebetsraum“ und „der Brunnen der Begegnung“ geteilt. Immer mehr Ideen gesellten sich zueinander und wurden umgesetzt: so ergänzten sich noch die Themen der „Sündenvergebung – Abendmahl“ und ein Video-Clip mit dem gesungenen „Unser Vater“ in der Aramäischen Sprache - der Sprache Jesu hinzu.

Brunnen / Entspannung, Ruhezone
Projekt Brunnen / Entspannung, Ruhezone

Einzelne Projektteams wurden gebildet, welche maßgeblich die Jugendlichen steuern sollten. Ab diesem Zeitpunkt trafen sich die Arbeitsgruppen mindestens einmal pro Monat, wenn nicht sogar noch mehr, um ihren Teil der Aufgabe zu planen und endlich zu beginnen.

Ab diesem Zeitpunkt wurden die Kirchen zur Ideenwerkstätten – Arbeiten mit Herz & Seele war angesagt. Dabei sollen hier aber auch schwierige Punkte nicht verschweigen werden, denn es musste viel berücksichtigt werden: erlaubte & unerlaubte Materialien, Beleuchtung, Raumhöhe & Arealbreite, Notausgänge, Strom- und Wasserversorgung. Finanzen ?! Ist die Ausarbeitung behindertengerecht?
Unter Berücksichtigung vieler Aspekte und der strengen Auflagen des Messebetreibers konkretisieren sich die Projekte. Bei dem Gartenbereich war wichtig, dass die einzelnen Bereiche harmonisch in einander übergehen.

Gebetsniesche
Gebetsniesche

Die einzelnen Projektteams bestanden meist aus rund 10 Künstlern, sie tauchten über den Verlauf des Jahres 2008 in ihre Arbeiten ab. Dabei wurden sie von vielen fleißigen Helfern aus den einzelnen Gemeinden, Jugendbetreuern, Bezirksjugendbetreuern und Bezirksämtern nicht allein gelassen, sie standen den Teams immer mit Rat und Tat zur Seite.

Im April 2009 wurden alle Projekte pünktlich zu Ende gebracht. Ein Probeaufbau endete mit Erleichterung und da war dann auch schon mal ein gegenseitiges „Schulterklopfen“ angebracht. Nun konnte man sich den logistischen Anforderung stellen: Die LKW´s sammelten die Exponate aus den Bezirken Wetzlar, Giessen und Siegen ein, welche zuvor sehr sorgfältig verpackt wurden, um die nach Düsseldorf zu bringen. Klar fällt einem am Schluss immer wieder noch was ein, was evtl. vergessen wurde – aber es war alles überschaubar.

Lebensbäume
Lebensbäume

Die Jugend ist im Nachhinein noch stolz, dass ihr Apostel immer hinter ihnen stand und sie unterstützte, wo es nur möglich war. Der in Linden wohnhafte Apostel Jens Lindemann, welcher sich als relativ junger Geistlicher verstärkt der Jugendarbeit widmet, war ebenso begeistert, mit welchem Engagement und Ausdauer die Projekte akribisch verfolgt wurden und zur Freude von tausenden von Jugendlichen beitrugen.
„Ein Gebet mit allen Sinnen zu durchschreiten muss ein unbeschreibliches Erleben sein“ so der Familienvater, der selbst auch am EJT teilgenommen hatte.

Unser Vater gesungen auf aramäisch
„Unser Vater“ gesungen von einer aramäischen Frau

Für den Bezirk Wetzlar war das Projekt des EJT ein voller Erfolg. Niemand hätte mit so vielen Besuchern gerechnet, aber auch nicht mit den vielen zu Herzen gehenden Begegnungen unter den Jugendlichen.

Mehr Bilder findet Ihr in unserer Bildergalerie .

Scherenschnitte - Gebetshaltungen
Scherenschnitte - Gebetshaltungen

 

Sündenvergebung
Sündenvergebung als ein animiertes, drehendes Ausstellungsstück

 

Bilder: Bezirks Wetzlar

Gebietskirchen-Information






01.05.2012
Verlasse die Welt!

Himmelfahrt – ein Fest, das die Herzen berührt. Der Herr beendete seinen Erdenlauf und wurde aufgenommen gen Himmel.  
 
mehr ...

YoungNACtive - die Jugendseite unserer Gebietskirche

Monatsplakat

INBEKI - Initiative Besondere Kinder

SBW - das Neuapostolische Sozial- und Bildungswerk

NACWorld - das social network der NAK

Unsere Familie online - die Zeitschrift unserer Kirche