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Probenwochenende des Jugendtagorchesters

Freitag, 01.06.2007

Am ersten Juniwochenende versammelten sich knapp 300 jugendliche Spielerinnen und Spieler der Gebietskirche Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland in der Jugendherberge Oberreifenberg im Taunus. Sie alle gehörten zum bereits legendären "Jugendtag-Orchester" der Gebietskirche und wollten sich auf den bevorstehenden überregionalen Jugendtag am 24.06.2007 in der Walter-Köbel-Halle in Rüsselsheim vorbereiten.

Die Anreise der Teilnehmer wurde für Freitagnachmittag ab 17:30 Uhr erwartet, was aber einige Spielerinnen und Spieler nicht daran hinderte, die noch laufenden Vorbereitungen etwas durcheinander zu bringen.

Gegen 18:00 Uhr wurde die Zahl der anreisenden Teilnehmer immer größer. Ingo Guttzeit, der geniale Organisator des Probenwochenendes hatte jetzt alle Hände voll zu tun. Nach der Begrüßung waren die ersten Fragen von vielen: In welchem Zimmer bin ich untergebracht und mit wem werde ich das Zimmer teilen?

Auch dieses Jahr kamen mehr Teilnehmer als Betten in der Jugendherberge zur Verfügung standen. Durch die Ausstattung der Zimmer mit zusätzlichen Matratzen wurde eine gezielte Überbelegung in Kauf genommen.

Diese Maßnahme war allerdings nicht ausreichend, was zur Folge hatte, dass wie auch in den Jahren zuvor, eine kleine Zahl von Teilnehmern in nahe gelegenen Pensionen untergebracht wurden. Für sie wurde ein Shuttleservice eingerichtet, der regelmäßig zwischen Jugendherberge und den Gästehäusern pendelte.

Nachdem alle ihre Zimmer bezogen hatten, ging es zum Abendessen. Um 20 Uhr folgte die erste Probe - in drei Gruppen an unterschiedlichen Orten. Die kleine Zahl der Blechbläser traf sich in einem Raum der Jugendherberge, die Streicher übten im Dorfgemeinschaftshaus und die Holzbläser wurden in eine große Sporthalle im Ort geschickt.

Nach anstrengender Probenarbeit traf man sich ab 22 Uhr im „Kaminzimmer“ der Jugendherberge, um den Abend in gemütlicher Runde ausklingen zulassen. Apostel Bernd Koberstein, der Leiter des Probenwochenendes, gesellte sich unter die große Zahl der Jugendlichen. Was nicht geplant war: Die letzten Orchestermitglieder - und auch "ihr" Apostel - legten sich kurz vor Sonnenaufgang schlafen! Wann hat man denn schon die Gelegenheit, ohne Zeitdruck mit seinem Apostel zu verbringen...


Samstag, 02.06.2007

Der Samstag begann mit dem Frühstück, dass für die meisten viel zu früh angesetzt war. Denn, nach einer sehr kurzen Nacht ist es wahrlich nicht einfach ab 8 Uhr wieder mit hellwachen Augen am Frühstückstisch zu sitzen.

Danach wurden die Musiker mit den Shuttlebussen wieder in ihre getrennten Probelager gefahren.

Zum Mittagessen fanden sich alle Spielerinnen und Spieler wieder zusammen. Anschließend ging es zur Tutti-Probe in die Hochtaunushalle in Niederreifenberg, in der ca. 4 Stunden - mit Kaffeepause - hart gearbeitet wurde.
Besucher aus einer nahegelegenen Gemeinde berichteten uns von einem Gespräch, das sie mit Apostel Koberstein während dieser Nachmittagsprobe führen konnte. Darin sprach der Apostel begeistert von "Gänsehaut-Musik" und machte die Besucher auf die Konzentration und innere Freude der Spieler aufmerksam, die doch zu einem großen Teil in der Nacht kaum ein Auge zubekamen...

Gegen 19 Uhr waren dann alle wieder beim Abendessen in der Jugendherberge versammelt.

Bevor auch der zweite Abend wieder für viele bei gemütlichem Zusammensein im „Kaminzimmer“ der Jugendherberge endete, stellte der Apostel noch seine Arbeit im Ausland mit einigen Bildern und Erlebnissen vor. Die Jugendlichen folgten den Worten des Apostel gespannt und stellen anschließend noch einige Fragen.


Sonntag, 03.06.2007

Der Sonntagmorgen begann wieder "mitten in der Nacht" mit frühstücken und Koffer packen.

Danach fuhr man gemeinsam zum Gottesdienst in die Hochtaunushalle. Als Grundlage der Predigt wählte Apostel Bernd Koberstein Apostelgeschichte 4, Vers 12: „In keinem andern ist das Heil, auch ist kein andrer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, durch den wir sollen selig werden“. Höhepunkt war sowohl die Feier des Heiligen Abendmahls für die Entschlafenen im Kreis der Jugendlichen, als auch die Austeilung der Hostie an jeden Einzelnen.

Nach dem Gottesdienst fuhren alle wieder zurück zur Jugendherberge und fanden sich dort zum letzten gemeinsamen Mittagessen zusammen. Als letztes Gemeinschafterlebnis stand nun die "Öffentliche Abschlussprobe" auf dem Programm.

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