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Benefizkonzert der Superlative

joomplu:5986Oberhausen, 15.06.2012) Am Freitagabend um 19 Uhr war es nun soweit. Nachdem ca. 5000 Glaubensgeschwister in der Arena in Oberhausen Platz gefunden hatten, kamen die 3 Dirigenten in die Halle und wurden mit Applaus begrüßt. Um 19:03 liefen die 380 Akteure ein, die Spielerinnen und Spieler und Sängerinnen und Sänger aus NRW. Sie marschierten irgendwie aus allen Richtungen. Als das Orchester stimmte, lief der Chor immer noch ein. Dieser bestand aus 250 Jugendlichen (380 Akteure, 250 Chor, bleiben 130 Orchesterspieler).

Wir von  Youngnactive hatten eine LOGE unterhalb der 2. Empore in 8 Metern Höhe und saßen und lauschten aus luftigen Höhen.
Nachdem die imposante Hymne als 1. Beitrag verklungen war kam unser Gastgeber Bezirksapostel Armin Brinkmann nach vorne auf das Podium und sprach davon, dass er das "Helle" genieße. "Das sei wie in Afrika; da stehe ich auch im Licht und rede in die Dunkelheit hinein und ich weiß nicht wer dort alles sitzt“. Ein wenig schmunzeln ging durch die Reihen.

joomplu:5990Er hielt einen Zettel in die Höhe auf dem RESERVIERT stand. Er sprach: “Seid nicht reserviert, haut alles raus..!“ Wir haben uns Gedanken gemacht, wie wir die Musik unseren Jugendlichen ein wenig nahe bringen könnten und waren von dem Ergebnis mehr als überrascht. Ihr werdet euch noch wundern, aber hört selbst.
Nach einem kurzem Gebet sagte er:“ Nehmt Platz, viel Freude und einen gesegneten Verlauf.“

Zwei jugendliche Schwestern führten uns durchs Programm und gaben kurze aber umfassende Erläuterungen zu den einzelnen Musikstücken. Das Jugendsinfonieorchester hat auch 30 neue Spieler und besteht nun aus 130 Akteuren. Der Jugendkonzertchor besteht aus 250 Akteuren.

Das 2. Stück am heutigen Abend war Der Gefangenenchor Nabucco, der Titel einer Oper von Giuseppe Verdi. Die Oper hat das Streben des jüdischen Volkes nach Freiheit aus der babylonischen Gefangenschaft zum Thema.
Kameras liefen versteckt durch die Reihen und filmten einzelne Akteure und Gruppen von Instrumentalisten auf die große Leinwand.

Anschließend erklang der junge Frauenchor, Denn er hat seinen Engeln befohlen“. Abwechselnd mit den Männern, erklang es wie ein Sakral (Heilig). Durch die jungen Stimmen konnte man jedes Wort deutlich verstehen.

Beim nächsten Musikstück ging es um die Wiederkunft Jesu und es wurde durch den Männerchor rhythmisch, selbstbewußt und kämpferisch vorgetragen.

Der anschließende jugendliche Frauenchor mit dem Stück „I Follow him“ aus dem Film Sister Act, stand in nichts nach. Ganz im Gegenteil. Der Jugendsinfoniechor steigerte sich mit jedem weiteren Musikbeitrag. Wir erinnern uns das war das Lied in welchem der Filmpapst sich erhob und klatschte. Das Lied fängt in den Frauenstimmen sehr tief an und entwickelt dann seine Stimmenvielfalt und nach einigen Takten wird es wieder einstimmig. Als nun das Klavier seinen Einsatz hatte, klatschte die ganze Halle mit. Dazu kam gegen Ende des Liedes eine imposante Solostimme. Wirklich besser als das Original...!

Nun war das Orchester wieder an der Reihe aus der Ära 2001 Herr der Ringe -Die zwei Türme spielten den düsteren Kampf mit Isengard. Ein riesiges Heer von Orks und Uruk-hai entsteht durch die Mithilfe Sarumans. Eine große, alles entscheidende Schlacht scheint unausweichlich.

Diese Ereignis wurde von unserem Jugendsinfonieorchester hervorragend herübergebracht. Der Eindruck entstand inmitten einer riesigen Schlacht zustehen umringt von Posaunen und Trompeten..!!

Anschließend wurde ein Stück von Antonín Dvořáks 5. Sinfonie Die neue Welt vorgetragen. In diesem Stück kommt die Sehnsucht zum Vaterland zum Ausdruck. Diese Sinfonie wurde schnell und mit Feuer von unserem Jugendsinfonieorchester vorgetragen.... Den Anfang machten die Streicher in Tutti, als dann die Trompeten wie in einen Aufmarsch hinein spielten.

Ich dachte beim Zuhören:" Wenn wir so machtvoll der 1. Auferstehung entgegen gehen, dann kann uns niemand stoppen..!!
Den Abschluss der Sinfonie machte das Blech in einem sehr leichten und leisem Tutti.

Nun folgte ein Jazz-Medley, mit den Liedern what a wonderfull world, hello Doly....
Es ist schon etwas besonderes, wenn ein Trompeter jazzig spielen kann und das ganze noch von einem Jugendsinfonieorchester mit 130 Akteuren umrahmt wird. Nachdem die Schlagzeugerin ihren Einsatz hatte um einen Tempiwechsel einzuläuten und um das Orchester in ein neues Lied zu führen..klatschte die ganze Halle mit.

Eine weitere Filmmusik folgte. " Indiana Jones - Ein Königreich für einen Kristall "

Das Lied wurde träumerisch mal laut und mal leise gespielt. Auch verspielte Passagen wurden mit einer Leichtigkeit vorgetragen, so dass man auch in diesem Stück den Eindruck hatte mitten im Film zu sein.

Mit einem Eindrucksvollem "Wow" ging BA Brinkmann ans Podium und erläutert den guten Zweck des Benefizkonzertes. Beim letzten mal wurde eine Schule in Mantala, Angola von insgesamt 24.000€ Spende finanziert. Eine umfassende Powerpoint erläuterte genau was mit den Spenden passiert und bei diesem Benefizkonzert wird für einen Kindergarten im Kosovo gesammelt.

In der Schule in Angola können sogar Erwachsene ihre Hochschulreife absolvieren.