Sie befinden sich hier:  Jugend - Jugendtag 2015

Gottesdienstbericht Jugendtag 2015

(Rittal-Arena Wetzlar, 21.06.2015) Kerngedanken aus dem Jugendtags-gottesdienst. Bezirksapostel Bernd Koberstein hielt am Sonntag, dem 21. Juni, einen Gottesdienst für die Gebietskirche Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland/Belgien/Luxemburg. Dieser Gottesdienst war so inhaltsreich, so komprimiert, dass es nicht möglich ist, ihn hier komplett wiederzugeben. Das Motto des diesjährigen Jugendtages lautete „Crossing Lines“ und das Bibelwort war ein Teil aus Matthäus 28,9 „Und siehe, da begegnete ihnen Jesus.“ Zum Eingang sang die Gemeinde das Lied 296 (Seliges Wissen).

  • Der Bezirksapostel richtete herzliche Grüße von unserem Stammapostel aus und begrüßte alle Jugendlichen und alle Teilnehmer des Jugendtages recht herzlich, vor allem die, die zum ersten Mal an einem Jugendtag teilnahmen.
    Seine Empfindungen und Gefühle, die er gegenüber der Festgemeinde hatte, brachte er mit dem Satz, „Es ist mir eine Ehre, euch dienen zu dürfen als ein Werkzeug in der Hand Gottes.“ zum Ausdruck.
  • „Crossing Lines“ ist ein anspruchsvolles Thema, denn man kann es auf vielfältige Weise definieren und beschreiben. Der Bezirksapostel verwies auf das Kreuz, dass ja schon „Crossing Lines“ ist. Aber das neben der Bühne auf dem Jugendtag bestand nicht nur aus Leuchtstoffröhren in Längs- und Querrichtung, sondern hatte auch einige, die diagonal verliefen.
  •  „Crossing Lines“ beschreibt aber auch Begegnungen und dies sei das Thema des Gottesdienstes.
    Wir haben mit unserem Leben eine Linie, eine „line“ bekommen. Diese ist aber nicht immer gerade. Sie hat auch manchmal Abschnitte, die eher zick-zack-mäßig verlaufen. Und auf dieser Linie, unserem Lebenspfad, haben wir Begegnungen mit anderen, sozusagen „Crossing Lines“. Eine davon ist die Begegnung mit Jesus. Da stellt sich die Frage: „Braucht man das eigentlich?“-diese Begegnung mit Jesus. Der Bezirksapostel beantwortete die Frage mit Nein! Aber er ergänzte, dass es darauf ankommt, wohin man will, wenn man seine Linie bedenkt. Eine Linie geht immer auch in die Zukunft und da stellt sich die Frage schon, wie definiert man seine Linie, welches Ziel hat man, welchen Sinn möchte man seinem Leben geben? Wenn man sich diese Frage beantwortet, beantwortet sich auch die Frage, ob man Christus braucht?
  • Wo ist die Quelle des Lichts? Die kann nur bei Gott sein. Denn Gott ist Licht! Und wenn wir für unsere Lebenslinie definieren: Ich sehe den Sinn meines Lebens darin, einmal ewige Gemeinschaft mit Gott und Christus zu haben – denn das ist in den Augen Gottes der tiefe Sinn der  Menschmachung, der Menschschöpfung – dann brauchst du Begegnungen mit Christus.
  • Warum ist Christus eigentlich auf diese Erde gekommen? Warum muss man ihm begegnen? Was bringen Begegnungen mit Christus? Christus ist auf diese Erde gekommen, damit wir erlöst werden und damit auf ewig bei ihm und Gott sein können. Wenn du auf ewig bei Gott sein möchtest, brauchst du Begegnung mit Christus. Es gibt keine zufällige Begegnung mit Gott. Jesus wollte mit seinem Handeln nicht alle Kranke gesund machen oder alle Tote auferwecken, sondern immer nur die Allmacht und Größe Gottes zeigen.
  • Eine Begegnung mit Christus ist auch immer eine Begegnung der Liebe, auf gut deutsch: „Crossing Lines of Love“ Christus begegnen wir im Gottesdienst im Wort, im heiligen Abendmahl, aber auch in der Gemeinschaft.
  • Welchen Sinn, welches Ziel gebe ich meinem Leben? Für uns als neuapostolische Christen ist das beim Augenblick der Wiederkunft Christi dabei zu sein und, nach der Hochzeit des Lammes und dem Tausendjährigen Friedensreich gefolgt vom Endgericht, die ewige Gemeinschaft mit Jesus und Gott in der Herrlichkeit zu erleben.
  • Jesus konnte aber auf seinem Weg, auf seiner Linie, viele „Crossings“ nicht vermeiden. So konnte er die „Crossings“ mit dem Teufel nicht vermeiden. Er konnte Enttäuschungen und vieles mehr nicht vermeiden, aber er ließ sich davon nicht von seiner Linie, seinem Ziel abbringen. Auch wir können nicht verhindern, dass uns auf unserer Lebenslinie so manches begegnet. Viele, viele „Crossings“ können wir nicht beeinflussen – aber wir entscheiden, was sie mit und aus uns machen.
  •  „Das ist meine Botschaft heute Morgen: Lasst uns auf diesem Weg, auf den uns Gott aus Gnaden gestellt hat, nie dieses großartige Ziel – es gibt kein größeres auf dieser Erde als ewig bei Gott und Christus zu sein – aus dem Auge verlieren, egal, was kommt oder passiert.“


Es gilt, - das ist für mich die Quintessenz - aus allen Begegnungen mit Christus: Wir gehen mit Christus zu Christus“

Apostel Leibfried (Frankreich) und Apostel Heack leisteten einen Predigtbeitrag, Apostel Opdenplatz bereitete das Heilige Abendmahl und Apostel Lindemann das Heilige Abendmahl für die Entschlafenen vor.