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Glaubensfeier zum Jugendtag 2016

Glaubensfeier

Flashmob! Was, wo? Unter Gesang zog der Jugendchor zum Beginn der Feierstunde in die Halle ein.

Thema war natürlich das Motto des Jugendtags: "24/7". Die Teilnehmer wurden darauf mit einer Aufzählung all der Dinge eingestimmt, die kontinuierlich auf uns einströmen. Dabei wurde herausgearbeitet, wie sehr uns Gott zur Seite steht.

Die Glaubensfeier wurde von Jugendchor, Jugendtagsband und Jugendorchester fetzig, frisch gestaltet. Auf der Bühne hatten die Jugendlichen ihren Aposteln ein Wohnzimmer aufgebaut. Dort nahmen zunächst Apostel Leibfried und Apostel Haeck Platz und interviewten sich gegenseitig zum Begriff Zeit, in Bezug auf ihre Arbeit in den Missionsländern Afrikas. Pünktlichkeit hat dort einen anderen Stellenwert als bei uns. Das Leben ist nicht von der Uhr, sondern vom Sonnenauf- und -untergang bestimmt. In der Folge sind die Menschen aber auch weniger gestresst. Später fanden sich dort auch die Apostel Lindemann und Opdenplatz ein. Apostel Opdenplatz sprach über Genuss. Da er am Morgen keine Bibel zur Hand hatte, ist er auf eine Diät-Zeitschrift gestoßen. In dieser wurden die Leser u.a. motiviert, Nahrung auch zu genießen. Er nahm dieses Bild und übertrug es auf den Genuss der drei "K"s: Kuchen, Katechismus, Christus. Apostel Lindemann bat die Jugend eindringlich, darauf zu achten, was auf sie einströmt. Vieles sei im Hinblick auf unseren Glauben mit Vorsicht zu genießen.

Nach dem stimmungsvollen, mit Video unterlegtem Beitrag des Jugendorchesters "Out of Africa", wurde Apostel Lambert aus Südafrika in das Wohnzimmer auf der Bühne gebeten. Er berichtete aus seinem Arbeitsbereich in Südafrika, stellte dabei wiederum auf das Moto "24/7" und Unendlichkeit ab. Ein Teil der von ihm betreuten Geschwister lebt in Townships. Das Leben dort ist - bedingt durch Bandenbildung und Territorialkriege - sehr gefährlich. Gottesdienste und andere Kirchenveranstaltungen müssen manchmal abgesagt werden, wenn sich z.B. eine Schießerei in der Nähe einer Kirche zuträgt. Auch kommen gelegentlich Glaubensbrüder zu Tode, wenn sie in Bandenaktivitäten hineingezogen werden.


Auch Bezirksapostel Koberstein war Interviewgast im Bühnenwohnzimmer. Er sollte kurz wählen zwischen:

  • Sekt oder Selters -> Sekt, da ich lieber etwas mit Wirkung mag.
  • Steak oder Würstchen -> Steak, weil ich mich kürzlich beim Essen eines Würstchens völlig bekleckert habe.
  • Sommer oder Winter -> Sommer, weil ich lieber schwitze als friere.
  • Paulus oder Petrus -> Petrus, weil er mal völlig versagt hat, Jesus ihn aber trotzdem liebt, damit kann ich mich identifizieren.
  • Leitgedanken oder Heiliger Geist -> beides, da jeder Artikel der Leitgedanken aus dem Heiligen Geist kommt.
  • Johannes oder Hiob -> Johannes, da ich mich lieber nahe am Herzen Jesu wissen möchte.
  • "Das sei alle meine Tage" oder "Hab ich nur deine Gnade" -> "Hab ich nur deine Gnade", weil ich diese als Grundlage meiner Arbeit benötige.

Zwischen den einzelnen Beiträgen unterhielten Jugendliche die Teilnehmer mit Interviews zum Thema: Glaube an Gott - 24/7, stimmungsvollen Einlagen der Jugendtagsband, den beliebten Filmmusiken des Jugendorchesters sowie einem Vortrag des Jugendchores: "Alles, alles ist erlaubt! Alles aber dient nicht zum Guten!"


Zum Schluss packte Bezirksapostel Koberstein Apostel Lambert einen Koffer mit Erinnerungen in Form von Piktogrammen, welche bereits den Tag über den Altarraum geschmückt haben.


Das gemeinsam von zwei jugendlichen Glaubensschwestern, einem Priester aus Belgien, Apostel Lambert und Bezirksapostel Koberstein vorgetragene Gebet bildete einen besonderen und innigen Abschluss des Jugendtags.

Der Tag klang mit Musik und Gesprächen aus. Dafür war noch ausreichend Zeit vorgesehen, denn es sollte niemand rausgeschmissen werden.

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Apostel Leibfried und Haeck
Apostel Lindemann und Opdenplatz
Chor
Apostel Lambert
Orchester
Band